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Datum: 28. Oktober 2026

Gewappnet gegen Hitze und Trockenheit: Grünfläche am Erweiterungsbau des Ratsgymnasium neu gestaltet und bepflanzt

Die Anlage in der Zehntstraße setzt mit insektenfreundlichen Bäumen, Sträuchern und weiteren Pflanzen auch einen Fokus auf Biodiversität

Optisch ansprechend und gleichzeitig auch klimaangepasst und insektenfreundlich: Diese Aspekte standen bei der Planung und Gestaltung einer Grünfläche am Erweiterungsbau des Ratsgymnasiums in der Zehntstraße 24 besonders im Vordergrund.

Die dort mitteile erfolgten Pflanzungen sind bewusst auf Hitze, Trockenheit und die Bedingungen in der Stadt ausgelegt und setzen so ein Zeichen dafür, dass die Förderung von Biodiversität und ein gestalterischer Anspruch sich nicht ausschließen.

Gleichzeitig bildet sie für Schülerinnen und Schüler vor Ort ein anschauliches Beispiel dafür, wie sich derartige Pflanzen durch den Wechsel der Jahreszeiten verändern und welche Artenvielfalt auch im städtischen Raum Platz geboten werden kann.

Sieben Bäume aus drei Arten, vier Obstgehölze, heimische Kleinsträucher, Rankpflanzen und verschiedene Rosen ergänzen das Gesamtbild am Erweiterungsbau für die Oberstufe. Hinzu kommen rund 1.000 blühende Stauden, 1.000 Gräser und mehr als 3.000 Frühlingsblüher. Insgesamt umfasst die Auswahl etwa 80 Staudenarten, 14 Arten von Frühlingsblühern sowie 30 heimische Straucharten.

Die vielfältige Pflanzenauswahl soll Insekten, Vögeln und Kleintieren das ganze Jahr über Nahrung und Lebensraum bieten. Dazu gehören auch als besonderes Element Holzstämme, die in die Pflanzungen integriert wurden und Käfern und weiteren Insekten als Unterschlupf und Brutstätte dienen werden.

Bei der Auswahl der Stauden und Gräser fiel diese bewusst auf Pflanzen, die aufeinander abgestimmt sind und in kurzer Zeit schon zu einer geschlossenen Pflanzendecke zusammenwachsen. 

Zudem gestaltet sich auch die Pflege der Grünanlagen sehr einfach, lediglich ein jährlicher Pflegegang ist notwendig. Aus ökologischen Gründen wird dieser auf Frühjahr und Herbst aufgeteilt– so können die stehengebliebenen Stängel und Samenstände Insekten auch als Winterquartier dienen.