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Datum: 16. Oktober 2026

Kreisstraßeninvestitionsprogramm 2027 bis 2030: Landkreis investiert rund 8,45 Millionen Euro in seine Straßen

Ein klares Signal für eine moderne Verkehrsinfrastruktur hat der Kreistag in seiner letzten Sitzung der aktuellen Wahlperiode gesetzt. Einstimmig verabschiedeten die Mitglieder des Kreistages das Kreisstraßenbau- und Investitionsprogramm für die Jahre 2027 bis 2030.

Damit ist der Weg frei für gezielte Sanierungen und Erneuerungen auf Streckenabschnitten mit besonders hohem Handlungsbedarf. Das Gesamtinvestitionsvolumen für die kommenden vier Jahre beläuft sich auf rund 8,45 Millionen Euro inklusive Planungskosten.

Den Auftakt der Maßnahmen bildet im kommenden Jahr der Ausbau die Sanierung der Kreisstraße 55 in Herzog-Julius-Hütte mit veranschlagten Kosten in Höhe von rund 204.000 Euro.

In den Jahren 2028 und 2029 folgen umfangreiche Vorhaben im Stadtgebiet Bad Harzburg sowie im Westteil des Landkreises. Größtes Einzelprojekt ist dabei der zweite Bauabschnitt im Zuge der Sanierung der Ortsdurchfahrt Bettingerode im Verlauf der K 30 mit Gesamtkosten in Höhe von 2,89 Millionen Euro. Für rund 518.00 Euro soll die K 67 auf dem Abschnitt von Alt Wallmoden bis zur Kreisgrenze Salzgitters saniert werden. Für die Instandsetzung der K 30 zwischen Bettingerode und Lochtum hat der Landkreis in den Jahren 2028/2029 circa 474.000 Euro eingeplant. Mit einer Summe von 352.000 Euro soll im oben genannten Zeitfenster auch die K 58 von Engelade nach Bilderlahe in Schuss gebracht werden.

Für den Zeitraum 2029/2030 sind Straßenbaumaßnahmen mit einem Volumen von über 2,7 Millionen Euro geplant. Vorgesehen sind die Sanierung der K 1 von Langelsheim nach Jerstedt (rund 964.000 Euro), die Instandsetzung der K 4 von der Kreisgrenze bei Salzgitter bis zur L 500 (rund 282.000 Euro) sowie die K 40 im Verlauf von der L 521 bis nach St. Andreasberg (rund 379.000 Euro). Hinzu kommen mehrere Abschnitte der K 58 im Bereich Seesen: von Bilderlahe bis zur K 53, von der K 66 bis Rhüden sowie der Abschnitt von K 53 bis zur K 66 mit zusammen rund 1,15 Millionen Euro.

Den Abschluss der Vierjahresplanung bilden ab 2030 Arbeiten an der K 2 zwischen Dörnten und Heißum (rund 405.000 Euro), an der K 27 von Vienenburg nach Lochtum (rund 542.000 Euro) sowie an der K 64 von Kirchberg bis zur K 61. (rund 294.000 Euro).

Landrat Dr. Alexander Saipa begrüßt den einstimmigen Beschluss und die kontinuierlichen Investitionen ausdrücklich: „Ein gut ausgebautes und sicheres Straßennetz ist entscheidend für die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger sowie für unsere Wirtschaft. Um unseren Kreishaushalt trotz dieser Millioneninvestitionen nicht über Gebühr zu belasten, nutzen wir konsequent externe Förderprogramme. Vor allem das Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität ist hierbei ein unverzichtbarer Hebel, da für förderfähige Abschnitte Zuschüsse von bis zu 100 Prozent möglich sind.“

Neben den Mitteln aus dem Sondervermögen Infrastruktur wurden auch Förderungen nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) berücksichtigt.

Parallel zum beschlossenen Investitionsprogramm führt der Landkreis die laufende bauliche Unterhaltung des insgesamt rund 156 Kilometer langen Kreisstraßennetzes und der kreiseigenen Brückenbauwerke fort.