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Datum: 18. September 2026

Vielfältige Zukunftsperspektiven entdecken: #TschüssSchule empfängt rund 2.000 Besucherinnen und Besucher

Auf der Berufs- und Studienorientierungsmesse des Landkreises Goslar knüpfen Jugendlichen erste Kontakte zu mehr als 100 Arbeitgebern, Hochschulen und Beratungsinstitutionen aus der Region

Rund 2.000 Besucherinnen und Besucher zu Gast bei der Berufs- und Studienorientierungsmesse im Goslarer Kreishaus und eine zwanglose Abendveranstaltung im Innenhof des Restaurants „Schiefer“ mit Musik, der Gelegenheit zum Netzwerken und guten Gesprächen: Im Rahmen der landkreiseigenen Messe #TschüssSchule drehte sich am Mittwoch und Donnerstag für Schülerinnen und Schüler wieder alles um die Frage, wie es nach der Schulzeit für sie weitergeht – und welche Arbeitgeber, Universitäten und Fachhochschulen ihnen womöglich genau die passende regionale Perspektive bieten können.

Zu den etablierten Messetagen im Kreishaus, bei der sich mehr als 100 Betriebe, Hochschulen, Akademien und Beratungsinstitutionen präsentierten, kam in diesem Jahr am Donnerstag erstmals die After-Messe-Party im Innenhof des Goslarer Restaurants „Schiefer“ dazu, wo nochmal mehr als 40 von ihnen vor Ort waren.

Diese ist Teil des neuen Messekonzeptes, welches die verantwortlichen Organisatorinnen Anne-Katrin Göbel und Jana Schumann Koordinierungsstelle Übergang Schule-Beruf des Landkreises Goslar in diesem Jahr erstmals umgesetzt hat. Als Kooperationspartner wirkten erneut die Agentur für Arbeit Braunschweig-Goslar sowie die Berufsbildenden Schulen im Landkreis Goslar mit.

Ob in den Gesprächen mit aktuellen Auszubildenden verschiedenster Betriebe, dank kompakter Hinweise zum Ablauf eines Studiums und möglicher Karrierewege im Anschluss, in den abwechslungsreichen Vorträgen oder mithilfe der interaktiven Angebote an den Ständen, die viele Aussteller mitgebracht hatten: Die #TschüssSchule gab den Schülerinnen und Schülern aus der Region nicht nur zahlreiche Informationen mit auf den Weg, um den Blick auf die eigene Zukunftsperspektive zu schärfen, sie bot für sie auch wieder ausgesprochen viel zu Entdecken und zu Erleben.

Landrat Dr. Alexander Saipa machte sich auch in diesem Jahr am ersten Tag im Kreishaus wieder ein Bild von der Veranstaltung und kam dabei mit Schülerinnen und Schüler sowie Ausstellern ins Gespräch. Für die #TschüssSchue hat er nach diesem Eindruck nur lobende Worte übrig: „Der Besuch der Jugendlichen sorgt immer für eine lebendige Atmosphäre und tolle Stimmung im Kreishaus – ich freue mich sehr zu sehen, wie es der Berufs- und Studienorientierungsmesse auch diesem Jahr gelungen ist, erste Kontakte zwischen Schülerinnen und Schüler und den verschiedensten Arbeitgebern, Hochschulen sowie weiteren Institutionen zu knüpfen“, so der Chef der Kreisverwaltung, und führt weiter aus: „Man merkt zudem deutlich, dass die Aussteller vollen Einsatz zeigen, um potenzielle Nachwuchskräfte zu begeistern. Sie liefern handfeste Beispiele dafür, dass der Landkreis Goslar ein vielfältiger Wirtschaftsstandort mit vielen vielversprechenden Perspektiven direkt vor Ort ist. So entdecken Jugendliche ihre berufliche Zukunft hier bei uns in der Region – und das im besten Fall ganz konkret mit der Aussicht auf Praktika, Ausbildungs- oder Studienplätze!“

Ähnlich sieht es auch Susanne Kohlert-Schildt, Bereichsleiterin der Agentur für Arbeit Braunschweig-Goslar, die Landrat Dr. Saipa auf dem Rundgang begleitete: „Insbesondere in aktuellen Zeiten, in denen die Zahlen der Azubiplätze bundesweit konjunkturbedingt zurückgehen, ist es besonders schön, dass die Anzahl entgegen dem Trend im Landkreis Goslar in diesem Jahr gesteigert werden konnte. Dieses Messeangebot ist von großer Bedeutung: Es schafft für Jugendliche die Möglichkeit, sich umfassend zu informieren und mit den Ausstellenden ins Gespräch zu kommen. Es ist schön zu sehen, dass die jungen Menschen bei ihrem Besuch der Messe sehr motiviert sind, aktiv den Austausch suchen und wirklich Spaß daran haben, die vielen Perspektiven zu entdecken.“

Während die beiden Messevormittage für die Koordinierungsstelle Übergang Schule-Beruf durch den Besuch der unterschiedlichen Schulen strukturiert durchgetaktet ist, bedeutete der abendliche Ortswechsel für die Organisatorinnen, sich in noch unbekanntes Terrain vorzuwagen.

Als offenes Angebot für Jugendliche und ihre Eltern bot der Abend noch einmal die Möglichkeit, mit verschiedenen Unternehmen und Hochschulen ins Gespräch zu kommen. Untermalt von guter Musik und ergänzt durch Snacks und Getränken legte die After-Messe-Party im Innenhof des Restaurants „Schiefer“ ihren Fokus klar auf die entspannte Atmosphäre. Durch die kleineren und zahlenmäßig geringeren Stände war das Ambiente deutlich familiärer, was auch die Aussteller gerne für das Netzwerken untereinander nutzten.

„Unsere beiden Messetage im Kreishaus waren gewohnt trubelig, durch die gute Struktur aber nie zu voll – genau so soll es natürlich sein. Viele gute Gespräche, zahlreiche kleine Aufgaben zum Tüfteln, Knobeln und Ausprobieren an den Ständen sowie die interessanten Vorträge haben dafür gesorgt, dass unsere Schülerinnen und Schülern spannende Vormittage erlebt haben. Insbesondere die interaktiven Formate wie beispielsweise die Beauty Stage, die die BBS Bad Harzburg organisiert hat, erlebten viel Zuspruch – das liefert uns natürlich auch nochmal Anregungen, wie wir unser Messeformat weiterentwickeln können“, so das Fazit von Anne-Katrin Göbel für die diesjährige #TschüssSchule.

Ihr Kollegin Jana Schumann ergänzt: „Bei der After-Messe-Party haben wir Stimmung und Ambiente, die wir uns gewünscht haben, definitiv getroffen. Die Besucherresonanz mag in diesem Jahr leider noch etwas zurückhaltend gewesen sein, das nehmen wir aber als wertvolle Erfahrung mit, um daraus Impulse für die kommenden Jahre zu gewinnen. Gleichzeitig war es für uns als Koordinierungsstelle Übergang Schule-Beruf wie auch für die Aussteller eine schöne Gelegenheit für den Erfahrungsaustausch.“