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Datum: 13. Juli 2026

Sichere Waffenhandhabung: Waffenbehörde und Polizei stärken Zusammenarbeit

Premiere-Schulung im Rahmen der Sicherheitspartnerschaft / Mitarbeitende der Waffenbehörde trainieren den Umgang mit unterschiedlichen Schusswaffen

Jede Woche stellen die Mitarbeitenden der Waffenbehörde des Landkreises Goslar im gesamten Kreisgebiet Waffen sicher. Im vergangenen Jahr waren es 213 Waffen, in diesem Jahr sind es bereits 261.

Hintergrund für die Sicherstellung von Waffen können unter anderem Nachlassfälle sowie die Rücknahme oder der Widerruf von waffenrechtlichen Erlaubnissen sein. Zudem kommt es vor, dass Waffen freiwillig abgegeben werden.

Um die Sicherheit der Kolleginnen und Kollegen der Waffenbehörde im Umgang mit sichergestellten Waffen weiter zu erhöhen, wurde in der vergangenen Woche eine Schulung im Rahmen der Sicherheitspartnerschaft mit der Polizeiinspektion Goslar durchgeführt. Zwei erfahrene Waffentrainer der Polizeiinspektion Goslar hatten hierzu eine Vielzahl unterschiedlicher Schusswaffen mitgebracht, um die korrekte Handhabung direkt am konkreten Objekt zu vermitteln.

Bei der Schulung handelte es sich um eine Premiere – eine derartige Veranstaltung hat es im Kreisgebiet bislang nicht gegeben. Künftig ist geplant, ein entsprechendes Angebot auch den Polizeibeamten der Polizeiinspektion Goslar zu unterbreiten, hierzu richtet die Waffenbehörde eine Lehrsammlung ein, die künftig für die gemeinsame Ausbildung genutzt werden kann.

Für die Mitarbeitenden der Waffenbehörde hat die sichere Handhabung von Waffen und der dazugehörigen Munition oberste Priorität; darauf wiesen die Beamten bereits in der theoretischen Unterweisung eindringlich hin. Ziel ist es, sicherzustellen, dass sich beim Transport oder bei der Einlagerung der Waffe kein Schuss lösen kann. Es ist unabdingbar, dass jeder Mitarbeitende in der Lage ist, bei unterschiedlichsten Schusswaffen jederzeit den Ladezustand zu überprüfen, um Sicherheit an der Waffe herstellen zu können. Selbstverständlich verfügen alle Mitarbeitenden der Waffenbehörde daher über die erforderliche Waffensachkundeprüfung. Zudem werden sie regelmäßig intern von einem Kollegen geschult, der selbst Jäger ist.

Die gemeinsame Unterrichtseinheit mit der Polizei diente daher vor allem der Vertiefung der Kenntnisse, zumal auch an historischen Waffen geübt werden konnte, wie sie sich durchaus im Bestand von Waffensammlern finden können.

In der Regel zeigen sich die Bürgerinnen und Bürger bei Aufbewahrungskontrollen und Sicherstellungen sehr kooperativ. Dennoch kommt es von Zeit zu Zeit auch zu Situationen, die für die Mitarbeitenden der Waffenbehörde herausfordernd und unangenehm sind – ein weiterer Grund, die fachliche und praktische Sicherheit im Umgang mit Waffen kontinuierlich zu stärken.