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Datum: 5. Januar 2022

Neubau des Schulzentrums Goldene Aue startet im Sommer

Landkreis und Firma Depenbrock unterzeichnen Vertrag für die Realisierung des 62-Millionen-Euro-Projektes

Der Vertrag zwischen dem Landkreis Goslar und der bauausführenden Firma Depenbrock aus dem nordrhein-westfälischen Stemwede für den Neubau des Schulzentrums „Goldene Aue“ ist unterzeichnet. Im Sommer soll mit der Einrichtung des Baufeldes und den ersten Schritten im Rohbau auch endlich die für die breite Öffentlichkeit sichtbare Phase bei der Realisierung des 62-Millionen-Euro-Projektes beginnen.

Erste Kreisrätin Regine Breyther, die das Vertragswerk für den Landkreis Goslar am heutigen Vormittag im Kreishaus unterschrieb, zeigte sich ausgesprochen erfreut, dass es nach vielen Jahren der Vorarbeit nun endlich losgehen kann: „Beim Neubau des Schulzentrums „Goldene Aue“ handelt es sich um die größte und somit auch teuerste Investition in der Geschichte des Landkreises Goslar. Das Projekt hat der Verwaltung, allen voran dem Fachbereich Bildung und Kultur, der Politik aber natürlich auch den Schulen bereits ein ausgesprochen umfangreiches Arbeitspensum abverlangt. Insofern bin ich heute auch ein stückweit erleichtert und stolz, dass wir nun endlich eine Phase dieses Projektes erreichen, in der mit den konkreten Bauarbeiten begonnen wird.“

Ihren ganz besonderen Dank richtete Breyther an das Beratungsunternehmen SIKMA, das den Landkreis, die Schulen und die Politik bereits seit 2017 bei der Projektentwicklung unterstützt und beraten hat. Von der Machbarkeitsstudie bis zum Ausschreibungs- und Auswahlverfahren waren die Mitarbeiter der SIKMA GmbH stets ganz dicht dabei und haben alle Schritte sorgfältig vorbereitet, durchleuchtet und umgesetzt.

Markus Kellner, Bereichsleiter der DGNB Consultant von Depenbrock Partnering, der seine Unterschrift im Namen des Auftragnehmers unter den Vertrag setzte, erläuterte, dass das inhabergeführte Familienunternehmen Depenbrock auf die Planung und Realisierung maßgeschneiderter, ganzheitlicher Projekte spezialisiert ist. „Wir, die Depenbrock Gruppe, übernehmen von der Planung über den Bau des neuen und Rückbau des alten Gebäudes bis hin zur Zwischenfinanzierung und der Inbetriebnahme auch die Wartungsleistungen für einen Zeitraum von fünf Jahren. Wir freuen uns auf dieses Großprojekt und die Zusammenarbeit mit dem Landkreis und den beteiligten Schulen, die im bisherigen Verlauf ausgesprochen konstruktiv war“, so Kellner.

Mit Blick auf die Einbindung örtlicher Handwerksunternehmen erklärte Kellner, dass es einen speziellen Infoabend geben soll bei dem den hiesigen Betrieben das Gesamtprojekt sowie die Arbeits- und Vorgehensweise der Firma Depenbrock vorgestellt wird.

Mit der Arbeit hat die Bielefelder Firma, die bereits für das aktuell im Bau befindliche Gründungszentrum in Clausthal-Zellerfeld verantwortlich zeichnet, bereits begonnen. „Im April“, so Kellner, „wollen wir den Bauantrag einreichen um schnellstmöglich starten zu können.“ Der Umzug der beiden vor Ort ansässigen Schulen, der Realschule Goldene Aue und dem Christian-von-Dohm-Gymnasium, soll im Jahr 2024 erfolgen. Das neue Schulzentrum wird rund 1.300 Schülerinnen und Schülern sowie 140 Lehrkräften Platz bieten und nach Auffassung aller Beteiligten alle Anforderung an eine moderne Lernatmosphäre erfüllen.

Der Rückbau des Altgebäudes sowie die Fertigstellung der Außenanlagen soll bis Sommer 2025 erfolgen.

Kellner hofft, dass das Bauprojekt von Lieferschwierigkeiten verschont bleibt. Zuversichtlich stimmen ihn bei dieser Einschätzung die Erfahrungen aus den vergangenen zwei Corona-Jahren. „Eine hundeprozentige Sicherheit“, so Kellner, „gibt es da aber natürlich nicht.“