Amphibienhelfer werden dringend gesucht
In Niedersachsen sind elf von 19 heimischen Amphibienarten gefährdet, manche sogar vom Aussterben bedroht. Alljährlich werden tausende von Kröten, Fröschen und Lurchen auf ihrer Wanderung zum Laichgewässer Opfer des Straßenverkehrs. Um das Überleben dieser besonders geschützten Tiere zu gewährleisten, sichern freiwillige Helfer in Amphibiengruppen mit Zäunen die Wanderstrecken von Kröte und Co, um die Tiere dort einzusammeln und auf die andere Straßenseite zu befördern.
Auch in diesem Jahr werden im Landkreis Goslar wieder dringend freiwillige Helferinnen und Helfer gesucht, die sich in einer Amphibiensammelgruppe engagieren möchten.
Helferinnen und Helfer werden für folgende Strecken gesucht:
- L496 zwischen Lutter und Neuwallmoden
- L500 zwischen Othfresen und Liebenburg
- L511 Wiedelah, Höhe Kiesteich
- K32 zwischen Hahndorf und Groß Döhren, Höhe Morgensternteiche
- B241 zwischen Goslar und Vienenburg, Höhe Krähenholz
- K1 zwischen Hahndorf und Goslar, Höhe Grauhofbrunnen
- L501 zwischen Bad Harzburg und Göttingerode, Höhe Silberbornbad
- K58/L466 zwischen Rhüden und Lamspringe
- L516 zwischen Seesen und Lautenthal, Höhe Asklepios-Klinik
- L515 zwischen Langelsheim und Lautenthal, Höhe Innerstestausee
- K35 zwischen Langelsheim und Wolfshagen
- L500 Ortsdurchfahrt Ostlutter
Das ungewöhnlich milde Klima in diesem Winter wird die Amphibien vermutlich früher als gewohnt aus ihren Winterquartieren locken. Daher wird in den kommenden Wochen auch um besondere Rücksichtnahme, sowie um angepasste Geschwindigkeit im Bereich der Sammelstrecken gebeten.
Wer Interesse hat, sich aktiv im Amphibienschutz zu engagieren, erhält weitere Informationen bei der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Goslar unter der Telefonnummer: 05321 76-617.
Für die Treffen der Sammelgruppen sind die jeweils geltenden Regelungen der aktuellen Niedersächsischen Corona-Verordnung zu beachten.