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26.11.2014
Altlast Florentz: Sicherungsarbeiten in der Schachthalle erfolgreich


Arbeiter der beauftragten Fachfirma beim Schweißen außerhalb der SchachthalleDie akuten Probleme mit dem Austreten giftiger und explosiver Substanzen in der Schachthalle auf dem Standort Morgenstern sind gelöst. Die Steigleitungen, aus denen die Stoffe ausgetreten waren, wurden mit Stahlrohren verlängert und mit Brunnenkappen verschlossen. Die Kappen sind mit Filtern versehen, so dass nun weder Flüssigkeiten noch schädliche Gase austreten können. Die Verschlüsse bieten die Möglichkeit, weitere Untersuchungs- und Sanierungsarbeiten durchzuführen. Die Baugrube wurde wieder verfüllt, um die Ansammlung von Gasen in der Grube auszuschließen. Außerdem wurde ein dünneres Kontrollrohr neben den Steigleitungen installiert. Die Arbeiten wurden am vergangenen Wochenende unter sehr hohen Sicherheitsvorkehrungen durchgeführt.


Arbeiter der beauftragten Fachfirma beim Schweißen außerhalb der Schachthalle.

Damit hat sich die Gefahrenlage deutlich entspannt, da eine Explosionsgefahr nicht mehr zu befürchten ist. Trotzdem werden vorsorglich bis auf weiteres regelmäßig Luftmessungen durchgeführt. Außerdem hat die Projektgruppe Morgenstern ein Gutachterbüro beauftragt, eine Gefährdungsabschätzung für den Bereich der Schachthalle zu erstellen. Bis zum Vorliegen dieses Gutachtens ruhen die Arbeiten in und an der Schachthalle.

Vor gut zwei Wochen waren Probleme in der sogenannten Schachthalle aufgetreten. Bei dem Versuch, die defekten Steigleitungen frei zu legen und zu reparieren, waren 40 bis 50 Liter eines Lösemittelgemisches aus den Leitungen in die Baugrube ausgetreten. Wegen der hohen Konzentration von leicht flüchtigen und explosiven Stoffen musste die Luft permanent abgesaugt und gereinigt und die Umgebung der Baugrube ständig überwacht werden.