Sie können sich den Textinhalt mit der Zugriffstaste Ihres Browsers und der Ziffer 1 vorlesen lassen. Bei Verwendung des Internet Explorers drücken Sie anschließend bitte die Enter-Taste.? Näheres zu Zugriffstasten finden Sie unter ?Informationen zum Vorlesesystem?.

Hilfsnavigation

Bürgerservice | Wirtschaft & Tourismus | Bildung & Kultur | Grußwort | Kontakt | Impressum | RSS-Feeds

Volltextsuche

Informationen zum Vorlesesystem

30.07.2014
Morgenstern: Sickerwasser behindert Sanierung der Drainage


Morgenstern: Sickerwasser behindert Sanierung der Drainage Eine neue Herausforderung bei der Sanierung der der ehemaligen Hausmülldeponie Morgenstern: Bei der Sanierung der Drainagen im Bauabschnitt II sind die Arbeiter auf größere Mengen eingestauten Sickerwassers als erwartet gestoßen. Das Sickerwasser muss jetzt abgepumpt und entsorgt werden, bevor die eigentlichen Sanierungsarbeiten fortgesetzt werden können. Derzeit werden rund 100 Kubikmeter täglich abgepumpt, zwischengespeichert und dann in der Sickerwasserbehandlungsanlage in Harlingerode gereinigt. „Es steht zu befürchten, dass der Zustand der alten Drainageleitung noch schlechter ist als bisher angenommen wurde“, sagt Thomas Walter, zuständiger Vorstand der Kreiswirtschaftsbetriebe und stellvertretender Leiter der Projektgruppe Morgenstern. „Wir befürchten, dass der gesamte Bauabschnitt II hoch eingestaut ist und noch sehr viel Wasser abgepumpt werden muss, um einen ordnungsgemäßen Zustand zu gewährleisten.“ Dabei geht es vorrangig darum, den auf der Basisabdichtung der Deponie liegenden Druck zu verringern. Die mit der Sickerwasserentsorgung verbundenen Mehrkosten werden derzeit von einem Planungsbüro ermittelt. Die Höhe steht noch nicht fest, ein sechsstelliger Betrag erscheint aber realistisch.

Vor dem Bau der Oberflächenabdichtung der ehemaligen Hausmülldeponie Morgenstern müssen die Drainagesysteme für das durch die Deponie abfließende Sickerwasser saniert werden.

Diese Forderung des Gewerbeaufsichtsamtes Braunschweig wird durch die Sanierung des Sickerwasserzentralschachtes und der Drainage des Bauabschnitts II gegenwärtig erfüllt. Für die beiden Maßnahmen sind 3,95 Mio. Euro eingeplant.

Im Bauabschnitt II soll die waagerecht verlaufende Drainageleitung durch das Einziehen einer neuen Kunststoffdrainageleitung wieder instand gesetzt werden. Dafür werden verrohrte Baugruben in den Deponiekörper eingebracht, die nach dem Einbau der neuen Leitung wieder entfernt werden können. Die Suche nach den Leitungen gestaltet sich schwierig, da die Darstellungen in den alten Plänen und Zeichnungen erheblich von dem tatsächlichen Zustand abweichen.