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16.05.2013
Morgenstern: Quellsanierung und weitere Untersuchungen


Morgenstern: Quellsanierung und weitere UntersuchungenDie Arbeiten auf dem Gelände der ehemaligen Deponie Morgenstern erreichen eine neue Phase. Die im April in einer Tiefenbohrung festgestellten Schadstoffe sollen möglichst herausgeholt werden. Die Kreisverwaltung wird dazu die Machbarkeit einer Quellsanierung prüfen. Für die Beurteilung, ob Wasser aus dem Morgensterngelände abfließt, soll ein sogenanntes hydraulisches Systemmodell erarbeitet werden. Außerdem laufen die hydrologischen und chemischen Untersuchungen an den vorhandenen Messstellen  weiter. In einem weiteren Schritt soll dann entschieden werden, ob weitere Bohrungen und Untersuchungen erforderlich sind. Die im April bei einer Schnellanalyse festgestellten Schadstoffe im Grundwasser wurden bestätigt. Weitere Stoffe wurden nicht ermittelt. Das Grundwasser enthält zum Teil hohe Gehalte von Lösemitteln. Auch Dioxine und Furane wurden gefunden. Nach wie vor gibt es aber in allen Messstellen außerhalb des Standortes Morgenstern unauffällige Werte.

Das ist das zusammengefasste Ergebnis der heutigen Projektgruppensitzung, bei der Gutachter Dr. Guido Pelzer sein Gutachten vorstellte. In der Sitzung, an der auch Vertreter des Niedersächsischen Umweltministeriums teilnahmen, wurden die weiteren Schritte festgelegt. Die geplante Quellsanierung ist technisch anspruchsvoll und voraussichtlich auch kostenintensiv. Dabei soll die auf dem Grundwasser „schwimmende“ Schadstoffschicht – und mit ihr die in der Schicht vorhandenen schwer wasserlöslichen Dioxine und Furane - abgepumpt und entsorgt werden.