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08.04.2013
Morgenstern: Erste Ergebnisse bestätigen hohe Schadstoffwerte im Wasserproben


 Die ersten Ergebnisse der in der letzten Woche gestarteten Grundwasserbeprobung auf dem Gelände der ehemaligen Deponie Morgenstern liegen vor. Nach ersten Erkenntnissen ist von hohen Schadstoffgehalten im Umfeld der Messstelle auszugehen. „Wir haben bereits bei den ersten Schnellanalysen hohe Werte eines Lösemittelgemischs festgestellt“, erklärt Michael Riesen, der Leiter der federführenden Projektgruppe. „Es wurden rund 40 Kubikmeter Wasser abgepumpt und die Belastung hat sich nicht verändert, so dass wir von einem größeren Schadensherd ausgehen müssen.“

Diese Bewertung führte dazu, den eigentlich auf rund acht Tage angesetzten Pumpversuch vorzeitig zu beenden. „Wir konnten das Procedere abkürzen, weil es an der Belastung keinen Zweifel mehr gibt“, sagt Riesen. „Nun geht es erst einmal darum, die Schadstoffpalette exakt zu bestimmen. Dazu haben wir das Gutachterbüro mit zusätzlichen speziellen Analysen beauftragt.“ Auch die Wasserstände in den übrigen Messstellen auf dem Standort Morgenstern müssen noch ausgewertet werden, um mögliche Verbindungen zu identifizieren. Erst nach Vorliegen und Auswerten aller Ergebnisse werden die weiteren Untersuchungsschritte gemeinsam mit dem Gutachterbüro festgelegt.

Schwerpunkt der Betrachtung wird die Frage sein, ob die Belastung lokal begrenzt ist oder ob entgegen der bisherigen Erkenntnisse ein Austrag aus dem Areal möglich ist. Die bereits seit vielen Jahren laufenden Grundwasseruntersuchungen im Umfeld des Geländes haben bislang keine Auffälligkeiten ergeben. Die vollständigen Analyseergebnisse werden für Ende April erwartet, die gutachterliche Bewertung für Mitte Mai.