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21.03.2013
Morgenstern: Nächste Untersuchungsschritte


Mitarbeiter einer Spezialfirma werden im Einfahrkorb in den Sickerwasserzentralschacht hinuntergelassenAuf dem Gelände der ehemaligen Deponie Morgenstern ist derzeit viel Bewegung. Mehrere Fachfirmen arbeiten an verschiedenen Stellen des Standorts. Eine dieser Stellen ist der Sickerwasserzentralschacht. Mitarbeiter einer Spezialfirma werden mittels Kran und Einfahrkorb in den Schacht hinuntergelassen, um seinen Zustand zu untersuchen. „Die ersten Ergebnisse der Sichtprüfung sind besser als erwartet“, erklärt Michael Riesen, Leiter der federführenden Projektgruppe. „Die Sohle des Schachts wird geräumt, sobald eine Stelle in der Schachtwand ausgebessert wurde und Anfang April beginnt die Beprobung der Betonsteine.“

Schon in der nächsten Woche beginnt eine andere Firma mit der Untersuchung der Dränagen im südlichen Teil der ehemaligen Deponie. Sie startet mit einem Färbeversuch, um die Durchlaufzeiten und –mengen des Wassers bis zum Sammelschacht zu messen. In der Woche nach Ostern starten dann die Arbeiten, um Stahlseile und andere Hindernisse aus den Dränageleitungen zu entfernen.

 

Mitarbeiter einer Spezialfirma werden im Einfahrkorb
in den Sickerwasserzentralschacht hinuntergelassen

Bereits seit mehreren Monaten laufen Bohrarbeiten an verschiedenen Stellen. Zurzeit wird das Bohrloch auf dem Betriebsgelände als Messstelle für die Wasserbeprobung ausgebaut. Dazu wird die Bohrung mit einem größeren Querschnitt aufgeweitet, um Kunststoffrohre einsetzen zu können. Diese Arbeiten konnten aus technischen Gründen noch nicht abgeschlossen werden.

„Bei den letzten Bohrmetern wurde das Bohrgut nicht mehr nach oben transportiert, sondern sammelte sich am Grund des Bohrlochs“, beschreibt Michael Riesen die Situation. „Wir haben aber gemeinsam mit der Bohrfirma eine Lösung gefunden.“ Nach derzeitiger Einschätzung der Fachleute werden Ausbau und Vorbereitung der Messstelle bis Ostern erledigt sein. Nach Ostern beginnt dann eine rund einwöchige Beprobung des abgepumpten Grundwassers. Ein Gutachterbüro wird die Proben untersuchen. Erste Ergebnisse werden für Ende April erwartet, die gutachterliche Bewertung für Mitte Mai.