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24.03.2020
Grube Ida - Ergebnisse der Bodenuntersuchungen liegen vor


Gutachter sehen keine Gefährdung für Mensch und Gewässer

Die Ergebnisse der Bodenuntersuchungen, die im Herbst vergangenen Jahres auf dem gesamten Gelände der ehemaligen Erzaufbereitungsanlage der Grube Ida in Othfresen durchgeführt wurden, stimmen positiv. Die Gutachter sehen keine Gefährdung für die auf den Grundstücken lebenden und arbeitenden Menschen sowie die Gewässer.

Auf dem jüngst von einem Großbrand betroffenen Grundstück, das für die Lagerung von Abfällen genutzt wird, wurden kurzfristig zusätzliche Proben entnommen und analysiert. Nach Aussage des eingeschalteten Sachverständigen konnten auch dort keine Hinweise für eine Beeinträchtigung der Gewässer durch Schaumlöschmittel oder andere Schadstoffe festgestellt werden.

Handlungsbedarf sieht der Landkreis jedoch hinsichtlich der abgebrannten Lagerhalle und der unsachgemäß gelagerten Abfälle. Experten der Gewerbeaufsicht Braunschweig und des Niedersächsischen Umweltministeriums haben sich deshalb mit Vertretern der Gemeinde Liebenburg und des Landkreises Goslar zur weiteren Vorgehensweise abgestimmt. Gegenwärtig wird ein Konzept für den Abriss des Gebäudes und die Entsorgung der Abfälle erarbeitet.

Hintergrundinformationen zu den Bodenuntersuchungen:

Auf der Grundlage einer Recherche aller ehemaligen Nutzungen wurde von der beauftragten Ingenieurgesellschaft ein Untersuchungskonzept für die Böden und das von dem Grundstück abfließende Oberflächenwasser erstellt. Untersucht wurde der Untergrund mittels 25 zwei bis drei Meter tiefer Kleinrammbohrungen, Oberboden- und Wasserproben. Dabei wurden gewisse Belastungen durch harztypische Schwermetalle und das für den Eisenerzbergbau typische Arsen festgestellt. Daneben wurden in einigen Proben erhöhte Werte der policyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK) festgestellt. Diese gehen auf die ehemaligen Eisenbahnanlagen, teerölhaltige Straßendecken und Schutzanstriche der Fundamente zurück und liegen in einem Bereich, der bei derartigen älteren Industrieanlagen typisch ist.