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27.11.2019
Landkreis plant die Einrichtung eines Naturerlebnispfades


Projekt zur Umweltbildung soll im „Salzgitterschen Höhenzug“ in der Gemeinde Liebenburg umgesetzt werden 

Der Landkreis Goslar plant die Einrichtung eines Naturerlebnispfades im Landschaftsschutz- und FFH-Gebiet „Salzgitterscher Höhenzug“ in der Gemeinde Liebenburg. Der Ausschuss für Bauen und Umwelt hat diesem Vorhaben bereits zugestimmt. Die endgültige Entscheidung über die Umsetzung der Planungen hat der Kreistag in seiner Sitzung am 9. Dezember 2019 zu treffen.

Der Naturerlebnispfad Liebenburg soll einen Beitrag zur Naherholung leisten und der Umweltbildung dienen. Ziel ist es insbesondere junge Menschen für die Vielfalt und Einmaligkeit der Natur zu begeistern.

Die Kosten für das Vorhaben belaufen sich auf 100.000 Euro. 30 Prozent der Summe trägt der Landkreis, der Großteil (70 Prozent) soll mit Fördermitteln der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung finanziert werden. Ein entsprechender Förderantrag wird gestellt, sobald der Kreistag grünes Licht gegeben hat.

Der Naturerlebnispfad „Salzgitterscher Höhenzug“ soll den Besuchern unter anderem die vielfältige Tierwelt mit Amphibien, Vögeln und Reptilien sowie Naturlandschaften wie Mittelwald und Kalkhalbtrockenrasen näherbringen. Darüber hinaus sollen Themen wie der Eisenerzbergbau, die Geologie und der Biotopverbund beleuchtet werden.

Beim überwiegenden Teil des Salzgitterschen Höhenzug im Bereich des Landkreises Goslar handelt es sich um ein FFH-Gebiet, das naturschutzrechtlich streng geschützt ist. Die untere Naturschutzbehörde (uNB) hat die Aufgabe die zum Teil stark bedrohten Tier- und Pflanzenarten zu erhalten und durch geeignete Maßnahmen zu entwickeln und zu stärken. Als Handlungsgrundlage lässt die Kreisverwaltung aktuell einen Managementplan durch ein Hamburger Fachbüro erarbeiten.

Teil dieser Managementpläne sind auch Maßnahmen zur Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung, die mit der Schaffung des Naturerlebnispfades abdeckt werden sollen.

Der Landkreis und seine Partner, die Niedersächsischen Landesforsten, der Nabu (Kreisgruppe Goslar) und die Natur- und Umwelthilfe Goslar e.V. planen - die Zustimmung der Politik und einen positiven Förderbescheid vorausgesetzt – mit den Arbeiten zur Umsetzung des Projektes im Herbst 2020 zu beginnen.