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02.10.2019
Landkreis, Stadt und Hauptzollamt gehen gegen Schwarzarbeit vor


Im Rahmen einer landesweiten Präventionsmaßnahme ist der Landkreis Goslar mit Unterstützung der Stadt Goslar und Beamten des Hauptzollamtes konzertiert gegen Schwarzarbeit im Kreisgebiet vorgegangen.

Bei der Überprüfung einer Baustelle trafen die Kontrolleure vier Personen ausländischer Herkunft an, die jeweils nicht über die notwendige Arbeitserlaubnis verfügten. Die betroffenen Bauarbeiter mussten ihre Ausweispapiere abgeben und erhielten eine so genannte Ausweisungsverfügung. Mit dieser werden die Männer aufgefordert, das Land kurzfristig zu verlassen. Zusätzlich wurde eine mehrjährige Wiedereinreisesperre gegen sie ausgesprochen. Das Hauptzollamt prüft überdies die Einleitung eines Strafverfahrens gegen den nicht im Kreisgebiet ansässigen Arbeitgeber wegen der illegalen Beschäftigung von Ausländern.

Die vom Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr zweimal jährlich initiierte landesweite Kontrollaktion wird als eine außerordentlich wichtige gesellschaftliche und ordnungspolitische Aufgabe gesehen, da der durch Schwarzarbeit hervorgerufene Schaden für die Sozialsysteme immens ist.

Der Landkreis Goslar stimmt mit diesen Zielen überein, versteht die Aktion aber auch als wichtige Maßnahme um die Betroffenen bei der Eingliederung in die legale Wirtschaft zu beraten und zu unterstützen.

Die Überprüfungen zielen also nicht nur darauf ab, gewerbe- und handwerksrechtliche Verstöße sowie Verstöße gegen Melde-, Beitrags und Aufzeichnungspflichten auszudecken, sondern auch darauf, ein allgemeines Bewusstsein für die negativen Folgen von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung zu schaffen. Ferner ist es erklärtes Ziel, die Betroffenen in die Legalität zurückzuführen.

Im Internet unter www.mw.niedersachsen.de/schwarzarbeitsbekaempfung und www.zoll-stoppt-schwarzarbeit.de können weitere Informationen zum Thema „Schwarzarbeit“ abgerufen werden.