Sie können sich den Textinhalt mit der Zugriffstaste Ihres Browsers und der Ziffer 1 vorlesen lassen. Bei Verwendung des Internet Explorers drücken Sie anschließend bitte die Enter-Taste.? Näheres zu Zugriffstasten finden Sie unter ?Informationen zum Vorlesesystem?.

Hilfsnavigation

Bürgerservice | Wirtschaft & Tourismus | Bildung & Kultur | Grußwort | Kontakt | Impressum | RSS-Feeds

Volltextsuche

Informationen zum Vorlesesystem

29.08.2019
Theaterstück soll über Mobbing aufklären


Kinder- und Jugendschutztag 2019 widmet sich dem Thema „Gewaltprävention“ / Parallele Fachtagung behandelt Fetale Alkoholspektrumstörung (FASD)

Der „Kinder- und Jugendschutztag 2019“, der am Mittwoch, 11. September, vom Netzwerk Familie und der Kreisjugendpflege im Landkreis Goslar veranstaltet wird, widmet sich in diesem Jahr dem Thema „Gewaltprävention“.

Im Mittelpunkt der Betrachtung steht das Phänomen Mobbing, das vor allem im Schulalltag seit vielen Jahren verstärkt wahrzunehmen ist. Mit dem Theaterstück die „Geschichte von Lena“ sollen die Jugendlichen niederschwellig an das Thema herangeführt werden.

Geklärt werden dabei unter anderem Fragen wie „Was ist Mobbing?“, „Was begünstigt Mobbing?“ und „Wie kann Mobbing beendet werden?“.

Die Aufführung richtet sich an Kinder der 4. Klassen der Grundschulen und der 5. Klassen der weiterführenden Schulen. Veranstaltungsort ist das Forum der Adolf-Grimme-Gesamtschule (AGG) in Oker. Gespielt wird um 09:00 Uhr und um 11:00 Uhr. Die Anmeldefrist für Schulklassen für das Theaterstück ist inzwischen verstrichen. Für Rückfragen steht vom Jugendschutz des Landkreis Goslar

Frau Hopp
Telefon: 05321 76-507
Kontaktformular

zur Verfügung.

Als weiterer Bestandteil des Kinder- und Jugendschutztages wird im großen Sitzungssaal des Kreishauses (Klubgartenstraße 6) eine Fachtagung veranstaltet. Das Angebot richtet sich an pädagogische Fachkräfte von Kindergärten und Schulen.

Die rund sechsstündige Tagung (08:45 Uhr bis 15:00 Uhr) wird die kaum bekannte Behinderung „Fetale Alkoholspektrumstörung (FASD)“ behandeln, die nach Ansicht von Fachleuten noch nicht die notwendige gesellschaftliche Beachtung erhält. Die Vielfältigkeit im Erscheinungsbild und der Umgang mit FASD stellt eine tägliche Herausforderung dar. Dies ist auch häufig in der Kita beziehungsweise im schulischen Kontext zu beobachten. Die Teilnehmenden erwarten Vorträge von Gisela Michalowski, seit 2005 Vorsitzende von FASD Deutschland e.V. unter anderem zur Entstehung von FASD und den Auswirkungen der Behinderung.

Organisiert wird die Fachtagung von der Arbeitsgruppe „schulübergreifende Kooperation Kinder- und Jugendschutz“. Zu der Tagung haben sich 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer angemeldet.