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29.04.2019
Altlast Florentz: Abfließendes Wasser weist nur geringfügige Belastungen auf


Über die Verbindungsstrecke zwischen den Gruben Morgenstern und Fortuna strömt nur sehr gering belastetes Wasser ab. Dies ist das Ergebnis einer großangelegten Pumpprobe, bei der Ende März rund 83 Kubikmeter Wasser über die Grundwassermessstelle 6 (GWM6) am Gesamtstandort Morgenstern entnommen wurden.

Die im Labor untersuchten Wasserproben wiesen nur geringe Spuren der Altlast Florentz (Lösemittelrückstände wie Vynilchlorid) und der Hausmülldeponie Morgenstern (Bor und Ammonium) auf. Darüber hinaus stellten die Analytiker erhöhte Salzkonzentrationen fest, die auf den Einfluss des Bergbaus zurückzuführen sind.

Michael Riesen, Leiter der unteren Bodenschutzbehörde und des Deponiemanagements beim Landkreis Goslar, zeigt sich ob der positiven Ergebnisse zufrieden: „Die nun vorliegende Analyse bestätigt unsere bisherigen Erkenntnisse was wirklich erfreulich ist. Darüber hinaus konnten wir nachweisen, dass das Wasser vom Standort Morgenstern tatsächlich über die Verbindungsstrecke in Richtung der Grube Fortuna abströmt. Dies haben wir schon lange angenommen, jetzt liegt uns die Bestätigung vor.“

Für eine abschließende Gefährdungsbeurteilung ist es laut Riesen jedoch noch zu früh. „Es bedarf noch einer Reihe weiterer Untersuchungen. So wollen wir unter anderem herausfinden wie groß die abströmende Wassermenge genau ist. Welche Untersuchungsmethoden dafür in Frage kommen, wird aktuell vom beauftragten Gutachterbüro ermittelt“, erläutert Michael Riesen das weitere Vorgehen.

Die Messstelle soll schnellstmöglich mit einem so genannten Über-flurausbau gesichert und in das umfangreiche Monitoring des Gesamtstandortes aufgenommen werden. „So stellen wir eine dauerhafte Überwachung des Wassers sicher“, sagt Deponiemanager Riesen abschließend.