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22.02.2019
Kreisbehindertenbeauftragter legt eindrucksvollen Tätigkeitsbericht vor


Sozialausschuss lobt Engagement von Ulrich Heinemann

161 Hausbesuche, 286 Beratungsstunden, rund 260 Stunden Vor- und Nachbereitungszeit sowie 2.400 Kilometer zurückgelegte Reisestrecke; so beeindruckend liest sich die Bilanz des Behindertenbeauftragten des Landkreises Goslar, Ulrich Heinemann, der seinen Tätigkeitsbericht für die Jahre 2017 und 2018 jüngst dem Sozialausschuss vorstellte.

Heinemann bekleidet das Ehrenamt des Behindertenbeauftragten seit November 2016. Nach Amtsantritt benötigte er nach eigenem Bekunden zunächst rund zwei Monate um sich einzuarbeiten und Kontakte zu knüpfen. Seit Anfang 2017 bietet er nun regelmäßige Sprechstunden in den acht Kommunen des Landkreises an und ist einmal wöchentlich in seinem Büro in der Klubgartenstraße in Goslar anzutreffen.

Neben den Sprechstunden und Hausbesuchen, die zweifellos den Großteil der Arbeit ausmachen, erarbeitete Heinemann in den zurückliegenden zwei Jahren 40 Stellungnahmen zu barrierefreien Baumaßnahmen an Bushaltestellen sowie für Umbaumaßnahmen an den Bahnhöfen in Oker, Bad Harzburg und Langelsheim.

Weiterhin unterstützte Ulrich Heinemann die TRAFO Projekte der Weltkulturerbestätten im Oberharz und gab seine Expertise zur Gestaltung barrierefreier Wanderwege ab, die gegenwärtig im Rahmen eines Leader-Projektes erarbeitet werden.

Den Harzklub und Schützenverein Clausthal-Zellerfeld beriet er im Hinblick auf Inklusion und ist im gemeinsamen Aktionsbündnis „Gesicht zeigen“ von Lebenshilfe, Diakonie, Paritätischer Wohlfahrtsverband und der Kompass Jugendhilfe aktiv. Für dieses Jahr hat das Bündnis einige Aktionen und Fachvorträge in Planung.

Und als ob das noch nicht genug für ein Ehrenamt wäre, hat Ulrich Heinemann bereits neue Ideen, um die Inklusion weiter voranzutreiben. So bietet er Schulen Unterrichtseinheiten zum Thema Behinderung an. Erste Gespräche dazu wurden bereits mit den Berufsbildenden Schulen im Landkreis geführt.

Darüber hinaus will sich der Kreisbehindertenbeauftragte weiterhin für die Barrierefreiheit einsetzen, die Zusammenarbeit mit Verbänden und Institutionen ausbauen, Infoveranstaltungen organisieren und begleiten sowie die Öffentlichkeitsarbeit intensivieren.

Für seine Arbeit und seinen Bericht erhielt Heinemann über die Fraktionsgrenzen hinweg großes Lob. Frank Dreßler, Leiter des Fachbereichs Familie Jugend und Soziales, bezeichnete Heinemann gar als einen echten Glücksfall, denn das Engagement würde die Erwartungen aller um ein Vielfaches übertreffen.