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13.02.2019
Altlast Florentz: 200 Meter tiefe Bohrung trifft das Ziel


Hinweise auf florenztypische Stoffe / Weitere Untersuchungen sollen Klarheit bringen

Bei der Erkundung und Sanierung der Altlast Florentz am Standort Morgenstern konnte in den vergangenen Wochen ein wichtiges Zwischenziel erreicht werden. Die rund 200 Meter tiefe Bohrung auf die Verbindungsstrecke zwischen den Gruben Morgenstern und Fortuna wurde erfolgreich heruntergebracht. Die Strecke, die nach bisherigen Annahmen ein möglicher Hauptabflussweg von Grundwässern ist, die unter Einfluss der Deponie Morgenstern und der Altlast Florentz stehen, wurde mittig getroffen und bereits zur Grundwassermessstelle (GWM 6) ausgebaut.

Bei den ersten Untersuchungsschritten wurden Hinweise auf florenztypische Stoffe gefunden. Für eine belastbare Aussage müssen jedoch erst noch weitere Untersuchungen folgen. Geplant sind Messungen von Gasen, die sich unter Umständen im Brunnen bilden könnten, sowie Untersuchungen zur Zusammensetzung des Wassers im Stollen. Eine Luftprobe wurde bereits Mitte vergangener Woche genommen. Diese befindet sich aktuell in der Analytik.

Die erste repräsentative Probenentnahme ist für den morgigen Donnerstag geplant. Mit aussagekräftigen Ergebnissen rechnen die Experten des Deponiemanagements des Landkreises Goslar dank Expressanalytik bereits eine Woche später. Diese Ergebnisse sollen genutzt werden, um den weiteren Umgang mit der neuen Grundwassermessstelle zu planen.