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14.06.2018
Landkreis will Eltern von Frühchen noch besser unterstützen


Nachsorgepass soll alle relevanten Informationen bündeln

Wird ein Kind zu früh geboren, stehen die Eltern und Familien oft vor großen Herausforderungen. Frühgeborene Kinder zeigen häufig verschiedene Komplikationen und Diagnosen und benötigen daher oft nach der Entlassung eine Betreuung durch mehrere unterschiedliche Fachärzte und Therapeuten.

Der Landkreis Goslar bietet jetzt im Rahmen der Frühen Hilfen zur Unterstützung der Vernetzung verschiedener Ärzte und aller weiterer Therapeuten sowie zur Vereinfachung des Überblicks über medizinische Daten einen Nachsorgepass für Früh- und Risikogeborene an, der von Eltern des Vereins „Frühstart Hamburg e.V.“ entwickelt wurde. Der Nachsorgepass ist ein kartonierter Ordner, in den alle wesentlichen Informationen und Daten, welche die Gesundheit und die Entwicklung des Kindes betreffen, eingetragen und somit gesammelt werden können. Die entlassende Geburtsklinik kann, wie alle nachfolgenden Kliniken, ambulante Ärzte und Therapeuten auf jeweils eigenen Seiten die wichtigsten Diagnosen, Untersuchungsergebnisse und Empfehlungen eintragen, so dass  diese übersichtlich und schnell zu finden sind. Ergänzt wird der Nachsorgepass durch die Eintragungen der Nachsorgetermine, eine Auflistung der bisher benötigten Medikamente, der bisherigen Klinikaufenthalte sowie der durchgeführten Therapien, wie beispielsweise Krankengymnastik, Ergotherapie, Logopädie ( Leistungen der Krankenkasse) oder Frühförderung, denn möglichst frühzeitige Fördermaßnahmen tragen dazu bei, den Entwicklungsverlauf der Kinder positiv zu beeinflussen. Bei Vorliegen der vom Fachdienst Gesundheit festgestellten Entwicklungsverzögerungen werden die Kosten für die Frühförderung nach dem zwölften Sozialgesetzbuch übernommen. (Ansprechpersonen: Frau Sigrun Peters, Telefon: (05321) 76-551 oder die Frühförderstellen der Lebenshilfe; Goslar: Telefon: (05321) 7095320; Seesen Telefon: (05381) 2701 )

Für Goslar, Langelsheim und Bad Harzburg wird der Elternbesuchsdienst „Hallo Baby“ die Ordner im Rahmen seiner Besuche bei Bedarf verteilen, in der Stadt Seesen wird der Ordner vom lokalen Bündnis für Familie in Seesen: „Baby-Willkommen in Seesen“ an betroffene Eltern überreicht. Eltern aus Clausthal-Zellerfeld können sich diesbezüglich bei der Koordinationsstelle: Familienhebammen und Familiengesundheitshilfe, Frau Marita Siebeneicher, Telefon: (05321) 76446 melden, die ebenso Anfragen bezüglich einer Begleitung und Unterstützung im Rahmen dieser Frühen Hilfe entgegennimmt.

Weitere Informationen :

www.landkreis-goslar.de/Familienhebammen

Bundesverband „Das frühgeborene Kind" e.V., Telefon    +49 (0) 69 - 58 700 990 www.fruehgeborene.de