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04.06.2018
Gesundheitsinfos für die Hosentasche


Landkreis Goslar und seine Projektpartner erhalten Fördergeld für Entwicklung einer innovativen Gesundheits-App / Internetseite der Gesundheitsregion steht unmittelbar vor dem Start

77.000 Euro, das ist die Summe die der Landkreis Goslar heute zusammen mit seinen Projektpartnern, der TU Clausthal und zwei regionalen Unternehmen, für die Entwicklung einer Gesundheits-App erhalten hat. Angesiedelt ist dieses digitale Vorhaben in der Gesundheitsregion Goslar. Die Idee dazu wurde bei der ersten Gesundheitskonferenz im Jahr 2015 formuliert und kann nun –dank der Fördermittel - endlich umgesetzt werden.

Überreicht wurde der Förderbescheid aus dem "Programm zur Stärkung der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg“ von den Landesbeauftragten der Ämter für regionale Landesentwicklung Leine-Weser und Braunschweig, Heike Fliess und Matthias Wunderling-Weilbier.

Der Landesbeauftragte aus Braunschweig lobte den Landkreis Goslar bei der Übergabe für seinen Ideenreichtum und die Tatsache, dass die hiesige Kreisverwaltung bei der Bewerbung um Fördermittel wirklich gute Arbeit leistet. "Im Landkreis Goslar hat sich in den vergangenen Jahren eine erfreuliche Dynamik bei der Umsetzung förderfähiger Projekte entwickelt. Das stimmt positiv“, sagt Matthias Wunderling-Weilbier.

Mit Blick auf das nun startende Projekt ergänzt der Landesbeauftragte für die Region Braunschweig: "Die medizinische Versorgung, auch im Bereich der Vorsorge ist ein essentieller Faktor, um die Region in Zeiten des demografischen Wandels als Arbeits- und Lebensstandort attraktiv zu halten. Das Projekt kann als Modell für andere Gesundheitsregionen im ganzen Land gesehen werden.“

Die Anwendung fürs Smartphone, die voraussichtlich Ende 2019 kostenfrei und zunächst prototypisch zur Verfügung stehen wird, soll den Bürgerinnen und Bürgern einen einfachen Überblick über Gesundheits- und Vorsorgeangebote im Landkreis Goslar bieten. Bei der Entwicklung wird vor allem die einfache Bedienbarkeit im Mittelpunkt stehen, um Barrieren abzubauen und ein breites Nutzerfeld zu erreichen.

"Die Bedienung der App erfolgt spielerisch über eine visuelle Darstellung des menschlichen Körpers und seiner Organe. Durch Anklicken der verschiedenen Bereiche gelangt man zu weiterführenden Informationen und Angeboten. So sollen mögliche Sprachprobleme als Hürde für die Benutzung ausgeräumt werden“, erklärt Projektmanager Thomas Wittwer vom Landkreis Goslar.

Für das Bespielen der App mit Inhalten soll sowohl auf staatliche, als auch auf die Gesundheits- und Vorsorgeangebote der Krankenkassen zurückgegriffen werden.

An der Entwicklung der Smartphone-Anwendung sind neben dem Institut für Informatik der Technischen Universität Clausthal, die Rezeptprüfstelle Duderstadt GmbH sowie die in Bad Harzburg ansässige AMENO GmbH beteiligt.

Neben dieser erfreulichen Neuigkeit gibt es noch weitere Nachrichten aus der Gesundheitsregion. Die Internetseite www.gesundheitsregion-goslar.de soll in Kürze freigeschaltet werden. Dieser Entschluss wurde in der jüngsten Sitzung des Steuerungsausschusses Gesundheitsregion gefasst.

Die Präsenz im World Wide Web bietet interessierten Bürgern einen übersichtlichen Eindruck der vielfältigen Angebote in der Gesundheitsregion Goslar. Neben der gesundheitlichen Versorgung werden auch die Themenbereiche Pflege, Prävention und Wellness beleuchtet.