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03.06.2022
Geschichts- und Erinnerungstafel an der Okertalsperre informiert über das Schicksal sowjetischer Kriegsgefangener


Schülerinnen und Schüler der Haupt- und Realschule Clausthal-Zellerfeld erarbeiten Inhalte während eines Schulprojekts

Mehr als 20 Millionen Menschen wurden während der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland und in besetzten Gebieten der Zwangsarbeit unterworfen. Auch im Landkreis Goslar wurden in dieser Zeit Gefangene zur Arbeit gezwungen, beispielsweise bei der Entstehung der Okertalsperre. Eine neue Geschichts- und Erinnerungstafel des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. informiert die Besucherinnen und Besucher vor Ort über das Schicksal der sowjetischen Zwangsarbeiter, die beim Bau der Talsperre eingesetzt wurden.

Die Inhalte dafür wurden von Schülerinnen und Schüler der Haupt- und Realschule Clausthal-Zellerfeld innerhalb eines Projekts erarbeitet. Am Donnerstag, 2. Juni 2022, weihte Landrat Dr. Alexander Saipa, gleichzeitig Vorsitzender des Kreisverbandes der Kriegsgräberfürsorge, die Tafel gemeinsam mit Petra Emmerich-Kopatsch (Bürgermeisterin der Berg- und Universitätsstadt Clausthal-Zellerfeld), Walter-Johannes Herrmann (Vorsitzender des Bezirksverbandes Braunschweig), Dr. Rainer Bendick (Bildungsreferent des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Bezirksverband Braunschweig), Lars Schmidt (Kaufmännischer Geschäftsführer der Harzwasserwerke), Oliver Bollmann (Leiter der Haupt- und Realschule Clausthal) und den Schülerinnen und Schülern ein.

Im Rahmen dieser Einweihung wurde der Fokus auch auf den russischen Angriffskrieg in der Ukraine gelenkt: Die aktuelle Situation zeige, dass die Schrecken, die Kriege mit sich bringen, nicht der Vergangenheit angehören, betonten die Anwesenden. Zudem mache sie deutlich, warum diese Konsequenzen niemals in Vergessenheit geraten dürfen.

„Jeder Krieg bringt unaussprechliches Leid mit sich – egal, ob vor 80 Jahren oder heute. Auch, wenn es andere Konfliktpartner und Hintergründe sind“, sagte Landrat Dr. Alexander Saipa. „Und Geschichte lebt nur, wenn man sie erzählt. Mit eurer Arbeit an dieser Tafel leistet ihr einen Beitrag dazu, das Bewusstsein für die schrecklichen Folgen des Krieges aufrecht zu erhalten“, lobte er das Engagement der Jugendlichen.

Hinweise und Anregungen erhielten die Schülerinnen und Schüler während des Projekts auch vom Verein Spurensuche Harzregion, die Harzwasserwerke übernahmen die Finanzierung und technische Realisierung der Tafel. Es ist bereits die vierte Geschichts- und Erinnerungstafel, die durch eine Kooperation der Haupt- und Realschule Clausthal-Zellerfeld mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. entstand, weitere Projekte dieser Art sollen folgen.   

Schülerinnen und Schüler der Haupt- und Realschule Clausthal-Zellerfeld erarbeiten Inhalte während eines Schulprojekts

 

Mehr als 20 Millionen Menschen wurden während der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland und in besetzten Gebieten der Zwangsarbeit unterworfen. Auch im Landkreis Goslar wurden in dieser Zeit Gefangene zur Arbeit gezwungen, beispielsweise bei der Entstehung der Okertalsperre. Eine neue Geschichts- und Erinnerungstafel des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. informiert die Besucherinnen und Besucher vor Ort über das Schicksal der sowjetischen Zwangsarbeiter, die beim Bau der Talsperre eingesetzt wurden.

Die Inhalte dafür wurden von Schülerinnen und Schüler der Haupt- und Realschule Clausthal-Zellerfeld innerhalb eines Projekts erarbeitet. Am Donnerstag, 2. Juni 2022, weihte Landrat Dr. Alexander Saipa, gleichzeitig Vorsitzender des Kreisverbandes der Kriegsgräberfürsorge, die Tafel gemeinsam mit Petra Emmerich-Kopatsch (Bürgermeisterin der Berg- und Universitätsstadt Clausthal-Zellerfeld), Walter-Johannes Herrmann (Vorsitzender des Bezirksverbandes Braunschweig), Dr. Rainer Bendick (Bildungsreferent des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Bezirksverband Braunschweig), Lars Schmidt (Kaufmännischer Geschäftsführer der Harzwasserwerke), Oliver Bollmann (Leiter der Haupt- und Realschule Clausthal) und den Schülerinnen und Schülern ein.

Im Rahmen dieser Einweihung wurde der Fokus auch auf den russischen Angriffskrieg in der Ukraine gelenkt: Die aktuelle Situation zeige, dass die Schrecken, die Kriege mit sich bringen, nicht der Vergangenheit angehören, betonten die Anwesenden. Zudem mache sie deutlich, warum diese Konsequenzen niemals in Vergessenheit geraten dürfen.

„Jeder Krieg bringt unaussprechliches Leid mit sich – egal, ob vor 80 Jahren oder heute. Auch, wenn es andere Konfliktpartner und Hintergründe sind“, sagte Landrat Dr. Alexander Saipa. „Und Geschichte lebt nur, wenn man sie erzählt. Mit eurer Arbeit an dieser Tafel leistet ihr einen Beitrag dazu, das Bewusstsein für die schrecklichen Folgen des Krieges aufrecht zu erhalten“, lobte er das Engagement der Jugendlichen.

Hinweise und Anregungen erhielten die Schülerinnen und Schüler während des Projekts auch vom Verein Spurensuche Harzregion, die Harzwasserwerke übernahmen die Finanzierung und technische Realisierung der Tafel. Es ist bereits die vierte Geschichts- und Erinnerungstafel, die durch eine Kooperation der Haupt- und Realschule Clausthal-Zellerfeld mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. entstand, weitere Projekte dieser Art sollen folgen.