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08.12.2021
Umweltmedizinisches Gutachten: Entnahme von Blut- und Urinproben abgeschlossen


Die Entnahme von Blut- und Urinproben im Rahmen des umweltmedizinischen Gutachtens Oker/Harlingerode, das Forscher der Ludwig-Maximilians-Universität München im Auftrag des Landkreises Goslar erstellen, ist abgeschlossen.

Die Erziehungsberechtigen der Schülerinnen und Schüler der Grundschulen in Oker und Harlingerode hatten in den vergangenen Wochen die Möglichkeit Blut und Urin selbst zu entnehmen und in den Schulen abzugeben. Darüber hinaus wurden zwischen dem 23. und 26. November durch die Wissenschaftlerinnen der Münchner Hochschule Blutproben der Schulkinder entnommen.

In Harlingerode haben 71 Erziehungsberechtigte und 54 Schulkinder teilgenommen, was durchaus zufriedenstellend ist. In Oker fiel die Resonanz mit 40 Erwachsenen und 18 Schulkindern leider geringer aus. Die Verantwortlichen hätten sich hier eine höhere Teilnahmebereitschaft gewünscht. Insgesamt haben also 183 Personen, davon 111 Erwachsene und 72 Kinder an der Studie teilgenommen.

Gegenwärtig wird noch versucht, Blutproben von den in der letzten Woche erkrankten oder in Quarantäne befindlichen Kindern zu entnehmen. Außerdem muss noch ein abschließender Abgleich der Proben mit den abgegebenen Fragebögen sowie den Einverständniserklärungen vorgenommen werden. Insofern kann es noch zu gewissen Verschiebungen bei den endgültigen Zahlen kommen.

Im Nächsten Schritt sollen die Proben untersucht und die nicht digital abgegebenen Fragebögen erfasst werden.

Anschließend wird die Auswertung der Studienergebnisse beginnen. Vor Veröffentlichung der Studie werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, also die Erziehungsberechtigten über ihre individuellen Ergebnisse beziehungsweise die Ihrer Kinder informiert.

Mit ersten verwertbaren Ergebnissen wird Anfang März 2022 gerechnet.  

Goslars Landrat Dr. Alexander Saipa bedankt sich bereits jetzt herzlichst bei allen Teilnehmenden sowie den Helferinnen und Helfern: „Die Durchführung einer derartigen umweltmedizinischen Studie ist nicht zuletzt wegen der anhaltenden Corona-Pandemie eine besondere Herausforderung. Einen ganz besonderen Dank möchte ich daher an die Schulleiterinnen und Ihre Teams richten, die uns trotz der äußerst schwierigen Situation an den Schulen bei der Durchführung der Studie hervorragend unterstützt haben. Und ohne das sehr große auch persönliche Engagement von Frau Professor Dr. Katja Radon, Sonja Strieker und Frau Dr. Özlem Koseoglu von der Ludwig-Maximilians-Universität München hätten wir das Projekt in Zeiten der Pandemie nicht durchführen können.“