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02.04.2020
Die Fassfundsanierung am Standort Morgenstern ist erfolgreich angelaufen


Seit Anfang März werden Chemikalienabfälle, kontaminierte Böden und Fässer im Randbereich der Deponie Morgenstern ausgehoben und entsorgt. Die Maßnahme ist gut angelaufen und verläuft erfolgreich. Bisher sind etwa 50 gas- und flüssigkeitsdichte Spezialcontainer mit jeweils rund 5 Kubikmetern Bodenaushub, Restflüssigkeiten und Fässern beziehungsweise Fassresten befüllt und entsorgt worden. Das entspricht etwa einem Viertel der erwarteten Menge. „Die Sanierung läuft bisher genauso, wie wir es im Januar angekündigt haben“, stellt Michael Riesen, Leiter der Projektgruppe Morgenstern, zufrieden fest. Am 7. Januar dieses Jahres wurde die Maßnahme bei einer öffentlichen Informationsveranstaltung gemeinsam mit dem für die Planung und Überwachung beauftragten Ingenieurbüro vorgestellt.

Die Maßnahme soll in zwei Bauabschnitten durchgeführt und im zweiten Quartal 2020 abgeschlossen werden. Hinsichtlich der Entsorgung muss festgestellt werden, dass die Analyse der Schadstoffgehalte der gefährlichen Abfälle, die Transporte zu den Entsorgungsanlagen und die Annahme der Container bei den speziellen Beseitigungsanlagen sehr aufwändig sind. Für die gesamte Maßnahme wird mit Kosten in Höhe von etwa 3,6 Mio. € gerechnet.

Ziel dieser Maßnahme ist die Beseitigung der Reste der Altlast der ehemaligen Firma Florentz im Randbereich der Deponie. Die Firma Florentz hatte in den 1960er Jahren Fässer mit Chemikalienabfällen in die Grube Morgenstern illegal verklappt. Die im Jahre 2017 bei den Sanierungsarbeiten an der Hausmülldeponie aufgefundenen Fässer waren mit Boden überdeckt, der zum Löschen des Großbrandes 1969/70 dort eingeschoben worden ist. Die Fässer und die kontaminierten Böden sind vermutlich in den 1970er Jahren nicht wie geplant ausgebaut worden. Um an die kontaminierte Schicht zu gelangen, mussten zunächst der Abdeckboden und der Hausmüll ausgebaut und zwischengelagert werden.