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24.11.2022
Fernsehdreh und Veröffentlichungen in der Fachpresse: Projekt Telenotfallmedizin findet in vielen Medien Beachtung


NDR-Team ist für die Sendung „Panorama 3“ beim Rettungsdienst des Landkreises Goslar zu Gast

Mit dem Thema Telenotfallmedizin hat der Landkreis Goslar mittlerweile die Aufmerksamkeit diverser Medien in ganz Deutschland gewonnen. Nun empfing der Rettungsdienst in der Ottostraße die Redakteure Jörg Hilbert und Philipp Hennig des Norddeutschen Rundfunks: Im Rahmen der Sendung „Panorama 3“ soll die Telenotfallmedizin als neues Versorgungskonzept in der Notfallbetreuung aufgegriffen werden.

Um den Ablauf sowie die eingesetzte Technik und Software kennenzulernen, simulierte das Filmteam gemeinsam mit Mitarbeiterinnen des Rettungsdienstes einen Einsatz der Telenotfallmedizin. Jörg Hilbert schlüpfte dafür in die Rolle des Patienten, der aufgrund starker Schmerzen vom Rettungsdienst betreut werden musste. Notfallsanitäterin Saskia Gebhardt und Rettungssanitäterin Lena Klauenberg übernahmen die medizinische Versorgung im Rettungswagen, während Telenotärztin Franziska Leuschel aus der Leitstelle heraus zugeschaltet war. Sie unterstützte die Arbeit der Einsatzkräfte per Audio- und Videoübertragung, besprach mit ihnen den Einsatz von Medikamenten und ordnete diesen an. Im simulierten Fall des NDR-Teams wurden natürlich keinerlei Medikamente verabreicht, bei einem realen Einsatz gehört die Verordnung von Schmerzmitteln allerdings zu den Aufgaben der Telenotärzte.  

Der Beitrag aus Goslar soll Teil der Ausgabe von „Panorama 3“ sein, die am Dienstag, 6. Dezember, um 21:15 Uhr im NDR ausgestrahlt wird.

Auch in Fachkreisen wird das Thema Telenotfallmedizin verstärkt aufgegriffen, bislang veröffentlichte das Team um Dr. Tobias Steffen, Ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes, sechs Artikel in führenden überregionalen Fachmagazinen.

„Wir freuen uns, dass die Telenotfallmedizin sowohl in der Fachpresse als auch bei regionalen und überregionalen Medien auf ein breites Interesse trifft. Unser Projekt ist ein wichtiger Ansatzpunkt, um die notfallmedizinische Arbeit zukunftsfähig zu machen“, sagt Dr. Tobias Steffen. „Es liegt natürlich zudem in unserem Interesse, die Bevölkerung mit dem Konzept des Telenotarztes vertraut zu machen. Dieses Ziel werden wir auch weiterhin verfolgen.“

Seitdem die Telenotfallmedizin in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Northeim und dem Klinikum Oldenburg im Januar 2021 als Pilotprojekt gestartet ist, hat sich das Konzept im Landkreis Goslar erfolgreich etabliert. Auch bei anderen Rettungsdienstträgern stößt das zukunftsfähige Projekt auf Interesse: Im Oktober segnete der Kreistags des Landkreises Goslar die Entscheidung ab, mit der Stadt und dem Landkreis Hildesheim eine weitere Kooperation zur Telenotfallmedizin einzugehen. Auch andere Landkreise wie Holzminden und Schaumburg haben Interesse an einer Zusammenarbeit geäußert.