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30.09.2021
Dioxinbelastung auf dem Fliegerhorst: Sanierung des ehemaligen Sportplatzes ist abgeschlossen


Bauherrn können mit dem Hausbau starten

Gute Nachrichten vom Fliegerhorst: die Sanierungsarbeiten auf dem ehemaligen Sportplatz im Norden des Geländes, der aufgrund von Dioxinbelastungen in die Schlagzeilen geriet, sind abgeschlossen. Das teilt die untere Bodenschutz- und Abfallbehörde des Landkreises Goslar mit.

Nach Bekanntwerden der Dioxinbelastung wurde im April dieses Jahres umgehend mit den notwendigen Sanierungsschritten begonnen. Unter Regie eines Gutachters wurde nicht nur die Kieselrotasche der Laufbahn entsorgt, sondern es wurden auch die oberen Bodenbereiche der angrenzenden Flächen umfassend abgeschoben, da dort durch Verschleppung und Verwehung ebenfalls eine Kontamination nachgewiesen werden konnte.

Während und nach Abschluss der Sanierung wurden zahlreiche Proben und Analysen vorgenommen, um die Einhaltung der strengen Zielwerte zu überprüfen, die für die geplante Wohnbebauung vorgeschrieben sind.

Landrat Thomas Brych ist froh, dass das Kapitel nun zu einem erfolgreichen Ende gebracht werden konnte. „Anfang September wurden bereits Teilflächen nördlich und östlich des Sportplatzes zur Bebauung freigegeben. Am Dienstag dieser Woche folgte nun grünes Licht für die restlichen Bereiche. Nun können die Grundstückseigner mit dem Bau ihrer eigenen vier Wände beginnen“, sagt Brych.

Beim Bau der neuen Häuser sind nun selbstverständlich die Auflagen der Baugenehmigungen beziehungsweise die Hinweise im Zuge von Bauanzeigen zu berücksichtigen. Konkret bedeutet dies, dass bei Erdarbeiten auftretende Auffälligkeiten der unteren Bodenschutz- und Abfallbehörde zu melden sind. Die Arbeiten müssen dann bis zur Prüfung und Freigabe unterbrochen werden.

Dies sind übrigens keine Auflagen, die spezifisch für den Fliegerhorst gelten, hier sind sie jedoch aufgrund der Vornutzung des Areals als besonders relevant anzusehen.

Bei Fragen zum Umgang mit anfallendem Überschussboden aus der Gründung der Wohnhäuser steht Markus Kunze von der unteren Bodenschutzbehörde den Bauherrn unter der Rufnummer (05321) 76-669 oder per E-Mail gerne beratend zur Seite. Der Fachdienst Umwelt wird das Baugeschehen vor Ort weitere begleiten.