Sie können sich den Textinhalt mit der Zugriffstaste Ihres Browsers und der Ziffer 1 vorlesen lassen. Bei Verwendung des Internet Explorers drücken Sie anschließend bitte die Enter-Taste.? Näheres zu Zugriffstasten finden Sie unter ?Informationen zum Vorlesesystem?.

Hilfsnavigation

Bürgerservice | Wirtschaft & Tourismus | Bildung & Kultur | Grußwort | Kontakt | Impressum | RSS-Feeds

Volltextsuche

Informationen zum Vorlesesystem

08.05.2019
Neubau des Schulzentrums "Goldene Aue" könnte über 10 Millionen Euro teurer werden


Überhitzte Baukonjunktur treibt die Preise nach oben / Verwaltung will mit Politik das weitere Vorgehen beraten

Statt erwarteter 47 Millionen Euro könnten die Kosten für den geplanten Neubau des Schulzentrums Goldene Aue auf bis zu 60 Millionen Euro ansteigen. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Kostenanalyse des vom Landkreis beauftragten Beraterbüros.

Die Gutachter haben die Ausschreibungsergebnisse ähnlich gelagerter Bauvorhaben analysiert und aufgrund der aktuell erkennbaren Baupreissteigerungen ihre ursprünglichen Kostenannahmen entsprechend aktualisiert. Der neue Kostenrahmen liegt rund 15 Prozent über den Kostenprognosen aus dem Jahr 2017.

„Die überall zu beobachtenden Preissteigerungen bei Bauvorhaben sind vor allem auf die überhitzte Baukonjunktur zurückzuführen“, sagt Erste Kreisrätin Regine Körner und fügt hinzu, „dass aktuelle Ausschreibungsergebnisse Preissteigerungen um 20 bis 25 Prozent gegenüber den Kostenschätzungen ergeben hätten.“

Bei der ursprünglichen Investitionsplanung wurde bereits eine deutlich von der üblichen Norm abweichende Kostenerhöhung eingepreist. „Von anderen Baumaßnahmen wissen wir, dass die Kosten mitunter ausufern können. Deshalb wurde auch nicht mit spitzem Stift gerechnet, sondern von vornherein mit deutlich steigenden Preisen kalkuliert. Das nun vorliegende Ergebnis ist natürlich sehr unerfreulich und war in diesem Ausmaß nicht vorherzusehen. Für uns ist dies nun Anlass, gemeinsam mit der Politik nach Lösungen zu suchen“, erklärt Körner.

„Auf unseren Plan, die Arbeiten an einen Totalunternehmer zu vergeben, haben die neuen Erkenntnisse keinen Einfluss, denn nur diese Form der Vergabe gibt uns die Möglichkeit, die Kosten mit einer „Kostenobergrenze“ zu „deckeln“, so Körner.

Der Schulausschuss des Landkreises Goslar wird sich mit dem Thema bereits in seiner heutigen Sitzung (8. Mai 2019) kurz befassen.