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24.09.2013
Innovationsförderung für ein neues Softwareprojekt: pdv-software GmbH erhält Unterstützung vom Kreis und der EU


Dr. Aßmann, Herr Niewsich, Landrat Brych und Herr Tomowski bei der Übergabe des Förderbescheides.Das Goslarer Unternehmen pdv-software GmbH profitiert als einer der ersten Betriebe im Land Niedersachsen von einem neuen Förderprogramm. Das Konzept für ein innovatives Softwareprojekt zur Optimierung des Ressourceneinsatzes in kleinen und mittleren Unternehmen hat auf voller Linie überzeugt. Landrat Thomas Brych und WiReGo-Geschäftsführer Dr. Aßmann ließen es sich daher nicht nehmen, den Förderbescheid pünktlich zum Projektstart persönlich an Tristan Niewisch, Geschäftsführer von pdv-software, zu übergeben. „Mit dieser neuen Förderung für innovative Ideen stärken wir gerade unsere kleineren Unternehmen bei der Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen!“ freut sich Brych. In der Vergangenheit konnten insbesondere kleinere Unternehmen nicht in dem Maße von Innovationsfördermitteln profitieren wie größere Betriebe. „Dies lag insbesondere daran, dass bei gängigen Förderprogrammen die Ansprüche an den Innovationsgehalt extrem hoch und von kleinen Unternehmen kaum zu erfüllen waren“, erläutert Dr. Aßmann. Durch das neue Förderprogramm, das Mittel der EU und des Landkreises verbindet, können auch innovative Weiterentwicklungen von Produkten, Verfahren oder Dienstleistungen unterstützt werden. Mit Zuschüssen bis zu 45 Prozent für Personal- und Sachkosten und einer Obergrenze von 100.000 € je Vorhaben bietet dieses Programm attraktive Rahmenbedingungen. Was genau verfolgt pdv-software mit dem geförderten Innovationsprojekt? Dazu Tristan Niewisch: „Kleine und mittelständische Betriebe verfügen über ein sehr hohes Optimierungspotenzial im Bereich der Material- und Energieeffizienz. Für die Produktionsplanung, Prozesssteuerung und Qualitätsüberwachung existieren aber häufig nur Insellösungen, die eine Bewertung solcher Potenziale unmöglich machen. Mit unserer Entwicklung soll eine durchgängige Interaktion und ein transparenter Zugriff auf produktionsbegleitende Daten erreicht werden“. Erst auf Basis systematisch aufbereiteter Informationen zu betrieblichen Prozessen lassen sich die vorhandenen Einsparpotenziale in den Bereichen Material und Energie tatsächlich realisieren. „Aufgrund der Komplexität betrieblicher Prozesse sind bisherige Lösungen teuer und nur in der Großindustrie üblich“, erläutert Niewisch. Die Abwicklung der Förderung über die WiReGo hat für Unternehmen einen großen Vorteil, wie Niewisch verdeutlicht: „Oft schrecken Unternehmen vor dem vermeintlichen Aufwand bei solchen Förderprogrammen zurück. Dank der kompetenten Hilfestellung von Dr. Tomowski, dem Technologieberater der WiReGo, konnten wir aber kurzfristig einen Antrag einreichen und haben eine rasche Bewilligung erhalten.“ Interessierte Betriebe sollten sich wegen der zunächst begrenzten Projektlaufzeit möglichst schnell mit der WiReGo in Verbindung setzen.

Ansprechpartner: Dr. Daniel Tomowski, Tel: 05321/76-704, E-Mail: daniel.tomowski@wirego.de.