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Breitbandausbau im Landkreis Goslar

Der Landkreis Goslar befindet sich in der nächsten Stufe des Breitbandausbaus. Nach dem Konjunkturpaket II im Jahr 2011, durch welches 10.300 Anschlüsse mit einer Förderung von ca. 550.000,- Euro und einer Gesamtinvestition von 1,2 Mio. Euro bezuschusst wurden, konnte der Landkreis Goslar die Grundversorgung im Kreisgebiet deutlich verbessern.

Nun geht es darum eine flächendeckende Versorgung mit 30 Mbit/s bis 50 Mbit/s und in Teilen bis zu 100 Mbit/s zu erreichen. Dafür wurden für die restlichen weißen Flecken, in welchen ein Marktversagen zu erkennen ist und welche nicht vom Eigenausbau der Telekommunikationsunternehmen profitieren, in die Landes- und Bundesförderung eingespeist.

Nach Abschluss der EU-weiten Ausschreibung und Zuschlagserteilung unter Genehmigungsvorbehalt wurde ein Verhandlungserfolg erzielt, welcher die Wirtschaftlichkeitslücke von 2.251.679,94 €  zur Antragsstellung auf 1.484.329,07 € im gegenwärtigen Verfahrensstand sinken ließ. Zu erwarten ist hier ein Gesamtbetrag aus Bundes- und Landesförderung von etwa 1,35 Mio. €.

Im Ergebnis führte die Ausschreibung  zu 1.834 Adressen und 3.765 Haushalten und Unternehmen, welche unterversorgt sind und welche durch den Landkreis Goslar beihilferechtlich gefördert werden dürfen. Davon werden 3.337 Haushalte und Unternehmen (auch Kleinstgewerbe) mit mindestens 50 Mbit/s und 428 mit mindestens 30 Mbit/s zuverlässig versorgt. Es wird somit eine 100- prozentige Mindestversorgung mit 30 Mbit/s der förderfähigen Bereiche erreicht.

Entsprechend des politischen Auftrags war als Ziel gesetzt, den Ausbau in den Jahren 2016 – 2018 voranzutreiben, und für rd. 98 % der Gebäude im Landkreis von mind. 30 Mbit/s und höher zu realisieren (FTTC-Erschließung). 

Um die bestehende Lücke von 1-2% sukzessive weiter zu verringern, plant der Landkreis Goslar den Einsatz von KIP-Mitteln (Kommunales Investitionsprogramm in Niedersachsen), um zusätzliche Kabelverzweiger im Nachgang zu dieser Förderung zu ertüchtigen bzw. neu zu stellen. Dieser Hybrid-Ansatz soll dabei verstärkt Anwendung finden und eine Zukunftsfähigkeit sicherstellen.

Gegenwärtig befindet sich der Landkreis Goslar in den letzten Verfahrensschritten in der Bundes- und Landesförderung und steht kurz vor dem Beginn des Ausbaus. Erhebliche Verzögerungen entstanden dabei durch die Komplexität der Förderung sowie durch die enorm hohen Anforderungen in technischer Hinsicht der Fördermittelgeber.

Über den Baubeginn sowie die jeweiligen Baufortschritte wird der Landkreis Goslar zeitnah informieren.

 

Stand: 07.11.2017