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Antrag auf Gewährung einer Hochwasserhilfe für Privathaushalte aus Mitteln des Landes Niedersachsen (Hochwasser 2017)

Nach den durch anhaltenden Dauerregen verursachten Überschwemmungen im südlichen und südöstlichen Niedersachsen im Juli 2017 hat die Landesregierung am 16.08.2017 mit einem Nachtragshaushalt 50 Millionen Euro bereitgestellt, um Betroffene finanziell zu unterstützen.

Hilfen für hochwassergeschädigte Privathaushalte:

Zum 29.09.2017 hat das Land Niedersachsen ein weitreichendes Hilfeprogramm für Privathaushalte in Kraft gesetzt. Mit der Hochwasserhilfe für Privathaushalte werden Mieterinnen und Mieter sowie Eigentümerinnen und Eigentümer bei der Instandsetzung von Wohngebäuden und der Erneuerung von Hausrat unterstützt. Auch für die Wiederherstellung von zerstörten Brücken, die als Zuwegung zu Wohngebäuden benötigt werden, können Betroffene ab sofort finanzielle Hilfen beantragen, sofern der Schaden mehr als 500 Euro beträgt.

Geschädigte können einen Ausgleich von bis zu 80 Prozent erhalten. Die Landeshilfen sind gegenüber anderen Leistungen nachrangig. Insbesondere Versicherungsleistungen sind bei der Regulierung der Hochwasserschäden in erster Linie einzusetzen. Die Hilfen sind jedoch nicht an Bedingungen wie Bedürftigkeit geknüpft. Eine wichtige Voraussetzung für die finanzielle Hilfe des Landes ist aber, dass sich Betroffene für die Zukunft gegen Elementarschäden versichern.

Für vom Hochwasser geschädigte Privathaushalte aus der Gemeinde Liebenburg, der Samtgemeinde Lutter am Barenberge, der Berg- und Universitätsstadt Clausthal-Zellerfeld, der Städte Seesen, Bad Harzburg, Langelsheim und Braunlage ist der Landkreis Goslar für die Antragsannahme zuständig.

Der Landkreis Goslar leitet die Anträge an die Bewilligungsstelle des Landes weiter, dies ist die Investitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank) in Hannover.

Die Stadt Goslar nimmt die Anträge von geschädigten Privathaushalten aus dem Stadtgebiet Goslar in eigener Zuständigkeit entgegen (Kontakt unter 05321 704300 oder hochwasser@goslar.de).

Anträge müssen bis spätestens zum 31. März 2018 gestellt werden.

Die wichtigsten Fragen werden hier beantwortet.

Produktinformation - Hochwasserhilfe für private Haushalte

Antragsformular - Hochwasserhilfe für private Haushalte

Richtlinie - Hochwasserhilfe für private Haushalte

Richtlinie - Hochwasserhilfe

Bei Fragen zu diesem Hilfsprogramm steht Ihnen die NBank telefonisch unter 0511 30031-333 montags bis freitags von 08:00 bis 17:00 Uhr oder per E-Mail unter beratung@nbank.de zur Verfügung.

Informationen zu der „Soforthilfe“, dem bisherigen Förderprogramm des Landes für Privathaushalte:

Ab dem 11.08.2017 gab es für Privathaushalte die Möglichkeit, eine Soforthilfe zu beantragen, um rasch und unbürokratisch erste Unterstützung bei der Wiederbeschaffung notwendigster Dinge des Hausrats zu erhalten. Nachdem das grundlegende und inhaltlich deutlich weitergehende Hilfeprogramm des Landes für Privathaushalte am 29.09.2017 in Kraft getreten ist, tritt die Soforthilfe nunmehr in den Hintergrund.

Geschädigte, die bereits einen Antrag auf Soforthilfe des Landes beim Landkreis Goslar gestellt haben, werden gesondert über die neue Fördermöglichkeit informiert.

Hilfen für hochwassergeschädigte Unternehmen

Das Hilfeprogramm des Landes für hochwassergeschädigte Unternehmen ist seit dem 22.09.2017 in Kraft. Zuständig für die Bewilligung finanzieller Hilfen für vom Hochwasser geschädigte Unternehmen ist die NBank. Nähere Informationen finden Sie hier.

Hilfeprogramm für die Land- und Forstwirtschaft

Die vorgesehene Richtlinie befindet sich noch im Abstimmungsverfahren. Sie umfasst die folgenden Eckpunkte:
Empfänger der Hilfeleistung sind landwirtschaftliche Unternehmen - also Unternehmen, deren Geschäftstätigkeit die Primärproduktion landwirtschaftlicher Erzeugnisse umfasst.
In der Landwirtschaft handelt es sich weit überwiegend um Schäden an gewässernahen Acker- und Grünlandflächen. Für die häufigsten Kulturarten wird der Schaden auf Basis von Durchschnittswerten ermittelt und diese für die Hilfeleistung einheitlich angewendet. Schäden an Spezialkulturen, für die der Schaden nicht einheitlich festgelegt ist, werden betriebsindividuell berechnet.
Bewilligungsbehörde ist die Landwirtschaftskammer Niedersachsen. Die Landwirtschaftskammer hat die Schadensmeldungen aus der Landwirtschaft bereits entgegengenommen und führt daraufhin derzeit eine Erfassung vor Ort durch. Vorgesehen ist, das Antragsverfahren - nach Abschluss der derzeitigen Abstimmung der Richtlinie - im November/Dezember zu eröffnen.