Sie können sich den Textinhalt mit der Zugriffstaste Ihres Browsers und der Ziffer 1 vorlesen lassen. Bei Verwendung des Internet Explorers drücken Sie anschließend bitte die Enter-Taste.? Näheres zu Zugriffstasten finden Sie unter ?Informationen zum Vorlesesystem?.

Hilfsnavigation

Kontakt | Impressum | Datenschutz | Erklärung zur Barrierefreiheit | Hinweis-Formular | Bürgerservice | Wirtschaft & Tourismus | Bildung & Kultur | Grußwort

Volltextsuche

Informationen zum Vorlesesystem

Einwohner und Wirtschaft

Der Landkreis Goslar liegt im Mittelpunkt der Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen. Er umfasst einen wesentlichen Teil des Oberharzes, die nördliche bzw. nordwestliche Harzrandsenke sowie das wirtschaftlich mit diesen Gebieten eng verflochtene Harzvorland. Die Anbindung an den Fernverkehr erfolgt vor allem über die A7 im Westen des Kreises und die A395 aus dem Großraum Braunschweig. Die inzwischen fertig gestellte B6n nach Sachsen-Anhalt wird als Ost-West-Verbindung mit den dortigen Wirtschaftszentren stark frequentiert. Nachbarlandkreise sind Wolfenbüttel, Hildesheim, Northeim, Osterode am Harz und die kreisfreie Stadt Salzgitter, im Nachbarland Sachsen-Anhalt der Landkreis Harz.


Einwohnerentwicklung

Nachdem die Einwohnerzahl im Landkreis Goslar durch die Wiedervereinigung gestiegen war, ist sie seit dem Jahr 1993 rückläufig. Die Spitze war ein Rückgang um ca. 1.900 Einwohner im Jahr 2008, diese Entwicklung ist seitdem zurückgegangen. Von der rückläufigen Entwicklung der Einwohnerzahlen sind viele Landkreise in Niedersachsen betroffen, nur wenige verzeichnen steigende Tendenzen. Dies ist zum einen durch das Ungleichgewicht der jährlichen Sterbefälle gegenüber den Geburten und zum anderen durch allgemeine Wanderungsverluste der Städte und Gemeinden in den Kreisgebieten zu erklären.

Im Jahr 2015 nahm die Bevölkerungszahl in allen niedersächsischen Kommunen und so auch im Landkreis Goslar bedingt durch starke Zuzüge von Schutzsuchenden wieder deutlich zu. Seit 2016 ist jedoch erneut eine rückläufige Bevölkerungsentwicklung zu verzeichnen. Der von der Bertelsmann-Stiftung prognostizierte Einwohnerrückgang von -1.500 Einwohnern pro Jahr ist dennoch seit 2008 nicht mehr eingetreten.

Zensus:
Mit der Durchführung des Zensus zum 09.05.2011 wurden korrigierte Einwohnerzahlen vorgelegt. Der nächste Zensus ist für 2021 geplant. Der Zensus bildet die Grundlage für die Fortschreibung der Einwohnerzahlen. Weitere Angaben zur Systematik des Zensus und Ergebnisse finden Sie hier.

Nach oben

Bevölkerungsprognosen

Für den Zeitraum bis maximal 2030 liegen auf Ebene der Landkreise und Kommunen in Niedersachsen verschiedene Berechnungen zur Bevölkerungsvorausschätzung vor, über die die folgende Übersicht informieren soll. Die Berichte schreiben auf Basis sich leicht voneinander unterscheidender Annahmen zur Entwicklung von Geburten- und Sterbziffern und zum Wanderungsverhalten, teilweise auch mit Annahmen zur Siedlungsentwicklung die vorhandene Bevölkerung zu einem bestimmten Basisjahr fort. Alle Vorausberechnungen gehen von einem weiteren deutlichen Einwohnerrückgang aus. Die einzelnen Orte, aber auch die Altersgruppen werden vom Einwohnerrückgang unterschiedlich stark betroffen sein. Eine möglichst passgenaue Vorhersage der Einwohnerzahlen nach Altersgruppen oder für bestimmte Gebiete gewinnt zunehmend für die Arbeit der Verwaltung an Bedeutung und findet Eingang in die strategische Planung der Produkte, für die Infrastrukturplanung, die Fachplanungen im Bereich Pflege, Schule oder Kinderbetreuung aber auch für die personelle Ausstattung der Kreisverwaltung. 

Prognose des Landesamtes für Statistik Niedersachsen (LSN) -nachstehend-
Diese Prognose basiert auf IST-Zahlen des Jahres 2009, die vermutlich erst 2016 wieder angepasst werden.

Nach oben

Wanderungen

Einen großen Anteil am Bevölkerungsrückgang hat der negative natürliche Saldo, d.h. es sterben im Landkreis Goslar pro Jahr mehr Menschen als geboren werden. Die Geburtenrate in ganz Deutschland liegt seit Jahrzehnten unter dem Wert, der erforderlich wäre eine Generation komplett zu ersetzen. Insoweit stellt die Entwicklung im Landkreis keine Besonderheit dar. Allerdings konnte der Landkreis Goslar die fehlenden Geburten bis vor einigen Jahren durch Zuwanderung und einen entsprechend positiven Wanderungssaldo ausgleichen. Will man an der demografischen Entwicklung entgegensteuern, lohnt sich eine besondere Betrachtung der Wanderungsbewegungen. Den aktuellen Bericht dazu finden Sie hier:

DIESER ABSCHNITT WIRD DERZEIT ÜBERARBEITET


Nach oben

Wirtschaft und Beschäftigung

Der Landkreis Goslar musste sich nach dem Rückgang des Bergbaus neu orientieren und hat sich in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts insbesondere auf den Fremdenverkehr und andere qualifizierte Dienstleistungen umgestellt. Der Landkreis wir aktuell geprägt von kleinen und mittleren Unternehmen sowie Betriebsstätten, die in große internationale Konzernstrukturen eingebunden sind. Die im produzierenden Gewerbe zwischen 1970 und 1987 aufgetretenen Verluste von fast 14.000 Arbeitsplätzen konnten nur teilweise durch andere Wirtschaftszweige aufgefangen werden. Die Arbeitslosigkeit liegt über dem Landesdurchschnitt. Der Harz gehört zu den meistbesuchten Erholungsgebieten Norddeutschlands. Im Jahr 2014 zählte allein der Landkreis Goslar ca. 2,6 Millionen Übernachtungen. Detailliertere Informationen zum Beispiel zum Bruttoinlandsprodukt, zu Arbeitslosen- und Beschäftigungszahlen und zum Tourismus finden Sie hier zum Herunterladen:

 

Nach oben

Statistische Fachplanungen

Links zum Thema Statistik

Weitere kostenlose statistische Informationen über das Land Niedersachsen und seine Regionen können Sie online durch den Zugriff auf die größte regionalstatistische Datenbank Deutschlands beim Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) bekommen. 

Statistische Informationen über Beschäftigung, Arbeitslosigkeit und Wirtschaftszweige finden Sie online auf der Statistikseite der Bundesagentur für Arbeit.