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Wohnraumförderung

"Das Land wirkt darauf hin..., dass die Bevölkerung mit angemessenem Wohnraum versorgt ist.", so heißt es in Artikel 6 a der Niedersächsischen Verfassung.

Mittlerweile stehen bei der Wohnraumförderung in einer Zeit, in der wir in weiten Teilen Niedersachsens einen ausgeglichenen Wohnungsmarkt haben, nicht mehr Mengenprobleme im Vordergrund. Ein funktionsfähiger Wohnungsmarkt gewährleistet die Wohnungsversorgung für die Mehrheit der Bevölkerung. Allerdings besteht in einigen Bereichen noch Bedarf:

  • Familien mit Kindern und kleinen Einkommen haben oft nach wie vor Probleme, angemessenen Wohnraum zu finden.
  • Die steigende Zahl alter Menschen erfordert ein Umdenken in der Wohnungspolitik. Die meisten Senioren wollen in der vertrauten Umgebung bleiben, benötigen aber dafür altengerechte Wohnungen.
  • Generationenübergreifendes Wohnen und andere neue Wohnformen sollen gefördert werden.
  • Sichere und sozial stabile Wohnquartiere bedeuten Lebensqualität. Die demographische Entwicklung erfordert eine Verhinderung von Zersiedelung und eine Stärkung der Städte. Wohnungsbauförderung muss daher stärker mit Konzepten zur Entwicklung von Städten und Stadtteilen verbunden werden.
  • Umweltbelastungen und steigende Energiepreise erfordern die energetische Modernisierung älterer Wohnungen.


Die Landesregierung setzt daher mit ihrem Wohnungsbauprogramm auf  folgende Schwerpunkte:

Die Schaffung von Wohneigentum für Haushalte mit Kindern sowie für Menschen mit Behinderungen wird weiterhin gefördert. Dazu zählen Neubau sowie Kauf oder Erwerb im Zusammenhang mit Modernisierung. Familien mit mindestens einem Kind und einer über 60 Jahre alten Person können Darlehen für eine altengerechte Wohnraumanpassung erhalten.  Beim Neubau von Wohneigentum wird die energiesparende Bauweise ergänzend gefördert.

Im Mietwohnungsbau werden vor allem für Altenwohnungen und Wohnungen für Menschen mit Behinderung Mittel bereitgestellt. Neu ist die Förderung von Wohngruppen und Wohngemeinschaften als neue Wohnform im Alter. Bisher waren hier nur einzelne Modelle möglich. Darüber hinaus bestehen Fördermöglichkeiten in Fördergebieten. Städte und Gemeinden, die Wohnraumversorgungskonzepte, Stadt- oder Stadtteilkonzepte erarbeitet haben, erhalten ebenfalls Förderangebote.

Maßnahmen zur energetischen Modernisierung werden sowohl im Eigentumsbereich als auch im Mietwohnungsbau besonders gefördert.

Zuwendungen im Mietwohnungsbau werden in Form von Baudarlehen gewährt. Neu ist die Möglichkeit, im Zusammenhang mit altengerechter Modernisierung einen Zuschuss für den erforderlichen Einbau von Aufzügen zu erhalten.

Wer selbstgenutzten oder vermieteten Wohnraum energiesparend modernisieren will, wird mit dem Energieeffizienzdarlehen Niedersachsen unterstützt. Es gelten die Förderbestimmungen des KfW- Programms "Energieeffizient sanieren – Kredit (Einzelmaßnahmen)". Zusätzlich werden die Darlehen vom Land Niedersachsen verbilligt.

Förderanträge sind vor Beginn der Maßnahme bei der NBank  zu stellen.

Quelle: Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit, www.ms.niedersachsen.de

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Weitere Informationen

Detaillierte Informationen zu den Förderprogrammen und -Voraussetzungen finden Sie auf den Internetseiten der NBank.

Die Energieberatung der Stadt Goslar steht für Informationen über weitere Förderprogramme im Rahmen von energetischen Sanierungen zur Verfügung.