Sie können sich den Textinhalt mit der Zugriffstaste Ihres Browsers und der Ziffer 1 vorlesen lassen. Bei Verwendung des Internet Explorers drücken Sie anschließend bitte die Enter-Taste.? Näheres zu Zugriffstasten finden Sie unter ?Informationen zum Vorlesesystem?.

Hilfsnavigation

Bürgerservice | Wirtschaft & Tourismus | Bildung & Kultur | Grußwort | Kontakt | Impressum | RSS-Feeds

Volltextsuche

Informationen zum Vorlesesystem

Kinder- und Jugendschutz

 
Kinder-und Jugendschutz
Der Kinder- und Jugendschutz umfasst Regelungen und Maßnahmen, die dazu beitragen, Kinder und Jugendliche vor Gefahren für ihr Wohl zu schützen. Kinder und Jugendliche haben einen Anspruch auf eine gesunde psychische, geistige und körperliche Entwicklung sowie auf den Schutz vor seelischer und körperlicher Vernachlässigung, Misshandlung und vor sexuellem Missbrauch.
 
In den unterschiedlichsten Lebensbereichen der Kinder und Jugendlichen sind Gefährdungen vorhanden. Dazu zählen beispielsweise die Bedrohung oder Betroffenheit von Gewalt, der Alkohol-, Tabak- und Drogenkonsum sowie anderer Suchtmittel, Essstörungen und Jugendkulturen. Durch die technische Entwicklung drohen Kindern und Jugendlichen auch
Gefährdungen aus dem Bereich der Neuen Medien wie das Internet, Handy, Computerspiele
und Musik.

Ziele des Kinder- und Jugendschutzes

Der Kinder- und Jugendschutz

  • will Kinder und Jugendliche in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung fördern und eine positive Kultur des Aufwachsens schaffen, in der potentielle Gefährdungen wenig Möglichkeiten zur Entfaltung haben,
  • will junge Menschen befähigen, sich vor gefährdenden Einflüssen zu schützen und
  • will die allgemeine Lebenskompetenz, Kritik-, Entscheidungsfähigkeit und Eigenverantwortlichkeit von Kindern und Jugendlichen fördern und unterstützen,
  • will Eltern und Erziehungsberechtigte sowie Fachkräfte und Multiplikatoren dabei unterstützen, Kinder und Jugendliche vor potentiellen Gefahren zu schützen,
  • achtet auf die Einhaltung der Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes und des Jugendarbeitsschutzgesetztes (JArbSchG)

Nach oben

Adressaten des Kinder- und Jugendschutzes

  • Kinder und Jugendliche
  • Eltern und Erziehungsberechtigte
  • Fachkräfte und Multiplikatoren aus den Bereichen Jugendhilfe und Schulen
  • Vereine und Verbände
  • Gewerbetreibende und Veranstalter
  • Öffentlichkeit
     
Nach oben

Themen des Erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes

  • Gewaltprävention
  • Medienpädagogik/Medienkompetenz
  • Suchtprävention
  • Politischer Extremismus
  • Sexualaufklärung und Aidsprävention
  • Neureligiöse Bewegungen
     
Nach oben

Angebote und Maßnahmen des Erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes

  • Informations- und Bildungsveranstaltungen
  • Seminare und Präventionsprojekte
 
Nach oben

Gewaltprävention

  • GewaltpräventionSensibilisierung hinsichtlich Gewalt
  • Kooperation, Teamarbeit und Fairness
  • Mobbing

 

 

 


Nach oben 

Medienpädagogik

Die Neuen Medien wie Internet und Handy werden in unserer Gesellschaft zur Kommunikation und Informationsbeschaffung eingesetzt. Das Internet und das Handy faszinieren auf Grund ihrer Komplexität und technischen Fähigkeiten. Gleichzeitig birgt die Nutzung Gefahren, die in den Medienkompetenztrainings erläutert werden. Die Medienkompetenztrainings vermitteln u. a. die Fähigkeit selbstbestimmt und sozial verantwortlich mit den Medien umzugehen.

Medienpädagogik

  • Faszination und Gefahren im Internet, beim Handy und bei Computerspielen
  • Soziale Netzwerke 
  • Selbstinszenierung 
  • Cybermobbing
  • Gewaltvideos 
  • Weitergabe persönlicher Daten
  • Informationen zu strafrechtlichen Handlungen wie Raubkopien, Verletzung des Urheberrechtsgesetzes
 
Nach oben

Suchtprävention



Nach oben

Gesetzlicher Jugendschutz

Der Gesetzliche Jugendschutz fasst alle Maßnahmen zusammen, die auf der Rechtsgrundlage des Jugendschutzgesetzes dafür sorgen, dass Kinder und Jugendliche in der Öffentlichkeit vor Alkohol, Tabakmissbrauch und vor Medien mit jugendgefährdendem Inhalt geschützt werden. Dazu führt der Jugendschutz regelmäßig Jugendschutzkontrollen bei Gewerbetreibenden und Veranstaltungen durch.

Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz können als Ordnungswidrigkeiten oder Straftaten mit einem Bußgeld in Höhe von bis zu 50.000 Euro geahndet werden.

Zum Download:

Rechtsgrundlage

Weiterführende Links