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Aktuelles

 
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© Landkreis Goslar 

Umweltrelevante Themen stoßen in der Öffentlichkeit häufig auf breites Interesse. Um Ihnen den Zugriff darauf so einfach wie möglich zu machen, wurden Informationen zu den einzelnen Umweltrechtsbereichen unter der Rubrik "Umwelt" zusammengefasst.

Darüber hinaus erhalten Sie Informationen zu ausgewählten Themen mit aktuellem Bezug auf dieser Seite.


Naturschutz

Managementplanung

Zum Schutz und zur Förderung der biologischen Vielfalt in Europa wurde durch die Fauna-Flora-Habitat-(FFH-)Richtlinie und die EU-Vogelschutzrichtlinie ein staatenübergreifendes Netz aus Schutzgebieten geschaffen, welches europaweit bedrohte Lebensräume und Arten schützen soll. FFH- und Vogelschutzgebiete bilden zusammen das kohärente ökologische Netz „Natura 2000“ (Art. 3 Abs. 1 der RL 92/43/EWG). Zur nachhaltigen Sicherung der Gebiete und zur Umsetzung des Verschlechterungsverbotes wurden FFH- und Vogelschutzgebiete im Land Niedersachsen förmlich als Naturschutzgebiete (NSG) oder Landschaftsschutzgebiete (LSG) ausgewiesen.

Nachdem der Landkreis Goslar Ende 2018 die Sicherung der FFH-Gebiete durch Natur- oder Landschaftsschutzgebiete fertig gestellt hat, erfolgt nun zur vollständigen Umsetzung der FFH-Richtlinie bis Ende 2020 die Erstellung von Managementplänen im eigenen Zuständigkeitsbereich.

Zentraler Bestandteil eines Managementplanes ist das Zielkonzept, welches die zu schützenden Lebensraumtypen (z.B. Bergwiesen) und Arten (z.B. die Groppe) im jeweiligen FFH-Gebiet oder Vogelschutzgebiet definiert und beschreibt, wie bzw. wo genau diese sich langfristig entwickeln sollen (Definition von Erhaltungszielen). Dafür werden zunächst vorhandene Daten zur Vegetation und zum Vorkommen von Arten ausgewertet bzw. erhoben oder aktualisiert. Auf Grundlage dieser Bestandserfassung und –bewertung (wie gut ist der Zustand einer Fläche oder Population) wird das Zielkonzept entwickelt. Im Anschluss daran werden im Maßnahmenkonzept die notwendigen Maßnahmen definiert, die geeignet sind die Schutzgegenstände zu erhalten, zu entwickeln oder wiederherzustellen. Außerdem werden weitere Schutzmaßnahmen beschrieben, die der Umsetzung des Zielkonzeptes dienen.

Dadurch soll sichergestellt werden, dass das Gebiet den bestmöglichen Beitrag für den günstigen Erhaltungszustand der Lebensraumtypen und Arten für den Netzzusammenhang von Natura 2000 leistet.

Im Rahmen von öffentlichen Veranstaltungen informiert der Landkreis Goslar über die Managementplanung. Zunächst werden im Rahmen von Auftaktveranstaltungen die Vorgehensweise und Notwendigkeit der Managementplanung und die betroffenen Bereiche vorgestellt. Sobald ein Entwurf des Maßnahmenkonzeptes entwickelt wurde, werden gezielte Gespräche mit den Betroffenen vor Ort stattfinden, um auf die Kenntnisse und Bedürfnisse jedes Einzelnen einzugehen und damit die Akzeptanz der Planung und Umsetzung zu erhöhen. Zum Abschluss der Managementplanung sollen die fertigen Managementpläne öffentlich vorgestellt werden.

Ob Sie von der Planung betroffen sind, können Sie durch einen Klick auf die unten aufgeführten Gebiete herausfinden. Grundsätzlich umfasst die Planung nur Flächen, die nicht im Eigentum der Niedersächsischen Landesforsten liegen, da diese ihre eigenen Bewirtschaftungspläne aufstellen.

Wenn Sie weitere Informationen wünschen, wenden Sie sich bitte an die untere Naturschutzbehörde:

Leitung untere Naturschutzbehörde

Verwaltung

Fachtechnik

Frau Schirok

05321/76-688

Katrin.Schirok@landkreis-goslar.de

Frau Köhler-Schöpe

05321/76-689

Petra.Koehler-Schoepe@landkreis-goslar.de

Frau Lietsch

05321/76-690

Varinia.Lietsch@landkreis-goslar.de

 

Der Landkreis hat für die folgenden Gebiete die Managementplanung an externe Planungsbüros vergeben:

Für folgende FFH-Gebiete werden die Managementpläne in Eigenleistung durch die untere Naturschutzbehörde erarbeitet:

Folgende FFH-Gebiete werden durch andere Landkreise landkreisübergreifend bearbeitet:

  • FFH-121 „Innerste-Aue (mit Kanstein)“ LK Wolfenbüttel
  • FFH-134 „Sieber, Oder, Rhume“ LK Göttingen

Weitere Informationen zu Natura 2000 finden Sie auch auf der Webseite des Bundesamtes für Naturschutz, des  NLWKN oder auf dem Umweltkartenserver des Landes.

Gehölzschutzverordnung

Zum 07.12.2017 ist die Gehölzschutzverordnung in Form der einstweiligen Sicherstellung in Kraft getreten. Diese dient dem Schutz von Bäumen und Sträuchern in der freien Landschaft vor Schäden oder Zerstörung und gilt nur im so genannten "Außenbereich", also außerhalb von Gebieten, in denen ein Bebauungsplan gilt oder die zusammenhängend besiedelt sind. Gleichzeitig hat der Landkreis Goslar in einem Hinweisblatt Informationen zum fachgerechten Gehölzschnitt zusammengestellt.

Gehölzschutzverordnung

Hinweisblatt zum fachgerechten Gehölzschnitt

Für weitere Informationen steht Ihnen

Frau Petra Köhler-Schöpe
Telefon: 05321 76-689
Kontaktformular

 zur Verfügung.

Gewässerschutz

Planfeststellungsverfahren für den Ausbau der Nette im Stadtteil Rhüden der Stadt Seesen

Der Ausbauverband Nette, Buchholzmarkt 1, 31167 Bockenem, hat für das o. g. Vorhaben gemäß den §§ 68 ff. des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG ) in Verbindung mit §§ 108 und 109 des Niedersächsischen Wassergesetzes (NWG ) in Verbindung mit den §§ 16 – 27 des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG ) in den jeweiligen z. Zt. gültigen Fassungen bei mir die Durchführung eines Planfeststellungsverfahrens für die Aufweitung der Nette auf ein Abflussvolumen von 23 m³/s in der Ortslage Rhüden der Stadt Seesen im Landkreis in der Gemarkung Klein Rhüden und Groß Rhüden beantragt.

Gegenstand dieses Planfeststellungsverfahrens ist die Verbesserung der Abflussverhältnissen bei Hochwasserereignissen in der Ortslage Rhüden.

Für das Vorhaben hat der Vorhabenträger die Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung nach dem UVPG beantragt. Das Entfallen der vorherigen allgemeinen Vorprüfung wurde als zweckmäßig erachtet, sodass für dieses Vorhaben nach § 7 Abs. 3 UVPG die UVP-Pflicht besteht.

Im Falle einer positiven Entscheidung ergeht nach § 74 VwVfG ein Planfeststellungsbeschluss.

Antragsunterlagen "Aufweitung der Nette auf ein Abflussvolumen von 23 m³/s in der Ortslage von Rhüden der Stadt Seesen":

Antrag auf Planfeststellung

Anlage 1.1 Erläuterungsbericht zum Antrag auf Planfeststellung nach § 68 WHG

Anlage 1.2 Hydraulische Berechnung für die Aufweitung der Nette

Anlage 1.3 Eigentümernachweise

Anlage 1.4 Auszug aus dem Geotechnischen Entwurfsbericht vom 28.06.2018

Anlage 1.5 Umweltstudie mit integriertem Landschaftspflegerischen Begleitplan

Anlage 1.6 Fischereiökologischer Fachbeitrag der Nette

Anlage 2.1.1 Übersichtsplan I Maßstab 1:25000

Anlage 2.1.2 Übersichtsplan II Maßstab 1:5000

Anlage 2.2.1/ 2.2.2 Detailquerschnitte

Anlagen 2.3.1 bis 2.3.9 Lagepläne 1 bis 9

Anlage 2.4.1 bis 2.4.4 Längsschnitte

Anlagen 2.5.1 bis 2.5.9 Querprofile 1 bis 9

Anlagen 2.6.1 bis 2.6.7 Detail Brücke

Anlage 2.7 Detaillageplan mit Ausgestaltung Gewässerbett Maßstab 1:200

Für weitere Informationen steht Ihnen

Herr Ortwin Volprich
Telefon: 05321 76-667
Kontaktformular

Bodenschutz

  • Informationen zum Themenkomplex Deponie Morgenstern erhalten Sie hier!
  • Informationen zur Umwelt-Medizin im Gebiet Oker / Harlingerode erhalten Sie hier!