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Umwelt und Gesundheit im Gebiet Oker / Harlingerode


Untersuchungen/Konzepte außerhalb der Projektgruppe

Bodenmessprogramm (duchgeführt von der unteren Bodenschutzbehörde des Landkreises Goslar)

Bei dem Bodenmessprogramm in Oker / Harlingerode wurden insbesondere Dioxine und Furane in die Untersuchungen mit aufgenommen. Neben den Grundschulen und Kindertagesstätten in Oker und Harlingerode wurden weitere 8 Messstellen beprobt.

Bodenmessprogramm Oker/Harlingerode

Die Ergebnisse dieser Untersuchungen fielen positiv aus, wie Sie dem entsprechenden Bericht entnehmen können. Dieses Ergebnis wurde auch im Rahmen der Pressemitteilung vom 28.03.2019 veröffentlicht.

Luftmessungen (durchgeführt vom Gewerbeaufsichtsamt Braunschweig) 

Im Gebiet Goslar-Oker und Bad Harzburg-Harlingerode befinden sich eine Reihe von Industrieanlagen und Deponien. Diese Anlagen bzw. Deponien emittieren Luftschadstoffe, insbesondere Gerüche. In den Genehmigungen sind die Emissionen auf das rechtlich vorgegebene Maß begrenzt.

Die Aufmerksamkeit und Sensibilität von Bürgern in der Nachbarschaft von Unternehmen nimmt seit vielen Jahren zu, aus diesem Grunde nimmt auch hier die Zahl der Beschwerden über Immissionen zu. Diese sind nicht immer eindeutig der verursachenden Quelle zuzuordnen.

Die bisherige Bearbeitung von Beschwerden in dieser Region ist nicht mehr zeitgemäß. Der/die einzelne Sachbearbeiter/in hat nicht den Überblick über das Emissionsverhalten des gesamten Quellennetzwerkes. Häufig kann die Ursache bei der Überprüfung von Beschwerden nicht mehr ermittelt werden. Daher muss die Bearbeitung von Beschwerden in dieser Region auf eine neue Grundlage gestellt werden. Dies erfordert die Vernetzung aller Akteure (Einwohner, Unternehmen, Behörden, Medien) und eine koordinierte Zusammenarbeit auf der Grundlage von Fakten im Rahmen des Projektes Immissionsbeschwerden Oker-Harlingerode (PRIBOH).

Weitere Informationen zum Projekt PRIBOH finden Sie hier.

Als Ergänzungen des Depositionsmessprogramms des Landes Niedersachsen werden im Raum Oker/Harlingerode weitere Untersuchungen durchgeführt. Hier wird zunächst über einen begrenzten Zeitraum Depositionsdaten für Dioxine und Furane und ggf. andere noch nicht untersuchte Stoffe erhoben werden. Die Deposition bietet sich dabei an, da diese über einen längeren Zeitraum Daten liefert und für Stoffe wie PCDD/F, die stark an Partikel-gebunden transportiert werden, auch repräsentative Ergebnisse verspricht. Es wird angeregt, dass zunächst eine Machbarkeitsstudie bzw. eine Konzeption für eine Untersuchung durch Fachleute (z.B. vom GAA Hildesheim) angefertigt werden sollte. 

Darüber hinaus wird das in Arbeit befindliche Windfeldmodell auch für die Ausbreitungsberechnung der in Rede stehenden Stoffe (PCDD/F u.a.) zu nutzen. Wenn dabei eine Berechnung mit Worst-Case-Ansätzen durchgeführt wird, kann dies auch für eine Expositionsbetrachtung genutzt werden.

Sollten die Resultate relevante Expositionen nahelegen, können diese Stoffe dann genauer im Rahmen des umweltmedizinischen Gutachtens betrachtet werden.