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Zukunftstag für Mädchen und Jungen

Berufsorientierung

 

 

 

Der Erfolg der vergangenen Jahre bestätigt die im Jahr 2001 erstmalig gestartete Kampagne zur Erweiterung des Berufswahlspektrums von Mädchen. Seit 2001 wird immer am 4. Donnerstag im April der Girls` Day angeboten.

Der „Zukunftstag für Mädchen und Jungen“, der auf dem „Girls´ Day“ basiert, hat diesen in Niedersachsen abgelöst. 2006 hat Niedersachsen als erstes Bundesland den „Zukunftstag für Mädchen und Jungen“ verpflichtend eingeführt. In Niedersachsen hat dieser Tag damit auch eine andere Schwerpunktsetzung erhalten. Neben Mädchen sollen auch Jungen durch Einblicke in verschiedene Berufe ihr Spektrum für die künftige Berufswahl erweitern. Auch im Jahr 2011 fand der „Zukunftstag für Mädchen und Jungen“ wieder statt.

In der Vergangenheit öffnete der „Zukunftstag für Mädchen und Jungen“ vielen Mädchen und Jungen das Tor zu Berufen, in denen Frauen oder Männer bisher noch unterrepräsentiert sind. Schülerinnen können am „Zukunftstag für Mädchen und Jungen“ die Arbeitswelt in zukunftsorientierten Berufen wie Technik, Handwerk, Ingenieur- und Naturwissenschaften erleben oder lernen weibliche Vorbilder in Führungspositionen in Wirtschaft und Politik kennen. Jungen wird die Gelegenheit geboten, z. B. Pflegeberufe oder Berufe im Erziehungsbereich zu entdecken, die noch immer als „typische Frauenberufe“ gelten.

Der Mangel an qualifizierten Fachkräften verursacht in deutschen Unternehmen einen Wertschöpfungsverlust. Der „Zukunftstag für Mädchen und Jungen“ bietet den Unternehmen in Deutschland daher inzwischen ein wichtiges Instrument des Personalmarketings. Da Mädchen und Jungen angesprochen werden, die an diesem Tag in den Betrieben selbst aktiv werden und so frei von Geschlechterklischees z. B. ihr Faible für Technik oder Pflegeberufe entdecken können, hat dieser Tag einen großen Erfolg. Auch bei Organisationen, Lehrkräften und der Öffentlichkeit steigt die Akzeptanz dieses Tages stetig.


Warum ein Mädchen-Zukunftstag?

Obgleich Mädchen oft die besseren Schulabschlüsse vorweisen können, entscheiden sie sich im Rahmen ihrer Ausbildungs- und Studienwahl noch immer überproportional häufig für "typisch weibliche" Berufsfelder oder Studienfächer. Mehr als die Hälfte der Mädchen wählt aus nur zehn verschiedenen Ausbildungsberufen im dualen System - kein einziger naturwissenschaftlich-technischer ist darunter. Mädchen und junge Frauen in Deutschland schöpfen ihre Berufsmöglichkeiten nicht voll aus; den Betrieben aber fehlt gerade in den technischen und techniknahen Bereichen zunehmend qualifizierter Nachwuchs.

Daher ist der „Zukunftstag für Mädchen und Jungen“ ein wichtiger Tag um Mädchen die beruflichen Möglichkeiten praxisnah vorzustellen. Gleichzeitig können sich Unternehmen präsentieren und bereits erste Kontakte zu späteren Auszubildenden knüpfen.

Welche Betriebe können am "Zukunftstag für Mädchen und Jungen" teilnehmen?

Grundsätzlich kann jeder Betrieb und jedes Unternehmen am „Zukunftstag für Mädchen und Jungen“ teilnehmen. Wichtig ist es jedoch den Mädchen und Jungen Berufe nahe zubringen, die nicht vom typischen Geschlechterbild geprägt sind.

Wer kann teilnehmen und wie?

Der „Zukunftstag für Mädchen und Jungen“ richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 10. Für die Teilnahme am „Zukunftstag für Mädchen und Jungen“ müssen sich die Schülerinnen und Schüler von der Schule freistellen lassen. Freistellungsanträge können unter www.girls-day.de bzw. www.neue-wege-fuer-jungs.de herunter geladen werden.

Wo sind Betriebe, die am "Zukunftstag für Mädchen und Jungen" teilnehmen?

Unter www.girls-day.de findet man eine Aktionslandkarte, in die sich alle beteiligten Unternehmen, Betriebe, Forschungseinrichtungen und Hochschulen eintragen können. Die interessierten Schülerinnen und Schüler können sich dort einen Betrieb aussuchen und direkt Kontakt aufnehmen.

Weitere Informationen

Die offizielle Seite zum „Zukunftstag für Mädchen und Jungen“, www.zukunftstag-fuer-maedchen-und-jungen.de, enthält interessante Informationen zum Zukunftstag. Zudem findet man auf der Seite www.girls-day.de Informationen für Betriebe und Unternehmen, Eltern und Mädchen. Es gibt Erfahrungsberichte des „Girls´ Day“ aus dem vergangenen Jahr sowie viele interessante Daten, Fakten und Argumente zum „Zukunftstag für Mädchen und Jungen“. Ein Blick lohnt sich.

Neben den Angeboten für Mädchen gibt es auch Angebote für Jungen. Unter www.neue-wege-fuer-jungs.de findet man viele Interessante Hinweise, diesen Tag für Jungen zu gestalten.

Auch Schülern soll die Möglichkeit des Einblicks in „männeruntypische“ Berufe gegeben werden. Jungen können in Haushalts- und Familienkompetenzen gestärkt werden.

Ebenso wie Mädchen sollen auch Jungen eine gezielte Unterstützung für die Entwicklung ihrer beruflichen und persönlichen Ziele erhalten, die jenseits einengender Geschlechterstereotype neue Horizonte eröffnen.  

Ich freue mich, wenn viele Schülerinnen und Schüler, Unternehmen, Betriebe, Forschungseinrichtungen und Hochschulen, Lehrerinnen und Lehrer aus unserer Region am

„Zukunftstag für Mädchen und Jungen“

teilnehmen.

Medien, beispielsweise zu geschlechtertypischen Berufen, erhalten Sie unter folgenden Adressen:

und

  • NLI Medien und Computer-Zentrum Abteilung Medienpädagogik
    Niedersächsisches Landesinstitut für Schulentwicklung und Bildung
    Keßlerstraße 52, 31134 Hildesheim
    Tel.: 05121 1695310,
    Fax: 05121 1695339
    E-Mail: nli@nibis.de