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Wassergefährdende Stoffe

Um Gewässer vor dem unbeabsichtigten Eindringen von Schadstoffen zu schützen, stellt das Wasserhaushaltsgesetz (WHG) besondere Anforderungen an den Umgang mit wassergefährdenden Stoffen. Konkretisiert werden die Anforderungen in der Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen.  (Anlagenverordnung - AwSV).  

Was tun im Schadensfall mit wassergefährdenden Stoffen?

Schadensfälle mit wassergefährdenden Stoffen haben meist weitreichende Auswirkungen. Neben der reinen Bodenverunreinigung oder Gewässerverunreinigung können Gefahren für die Wasserversorgung und für Abwasseranlagen, aber auch Brandgefahren und Explosionsgefahren bestehen. Der wichtigste Grundsatz lautet daher: Sofort handeln! Zur Schadensverhütung und Schadenseindämmung ist es erforderlich, auslaufende wassergefährdende Stoffe in offene Gewässer einzufangen und zu binden und im Erdreich am Versickern in den Untergrund zu hindern oder dafür zu sorgen, dass die Stoffe nicht direkt oder über eine Kanalisation in ein Gewässer gelangen können.

Außerhalb der Dienstzeiten ist der Bereitschaftsdienst des Fachdienstes Umwelt vom Landkreis Goslar und der unteren Wasserbehörde der Stadt Goslar über die Einsatzleitstelle der Feuerwehr, Telefon 05321/ 371719 sowie über den Notruf 112 zu erreichen.

Welche Pflichten habe ich als Betreiber einer Anlage zum Lagern von wassergefährdenden Stoffen?

  • Eine Anzeigepflicht besteht für das Einbauen, das Aufstellen, das Betreiben, das Stilllegen, das Wiederinbetriebnehmen oder die wesentliche Änderung.
  • Wassergefährdende Stoffe dürfen nicht unkontrolliert austreten. Undichtigkeiten an Anlagenteilen, die mit wassergefährdenden Stoffen in Berührung stehen, müssen schnell und zuverlässig erkennbar sein.
  • Die Anlage muss doppelwandig mit Leckanzeigegerät ausgeführt sein oder im geeigneten Auffangraum aufgestellt werden.
  • Die Dichtheit und Funktionsfähigkeit der Sicherheitseinrichtungen müssen ständig überwacht werden.
  • Ausschließlich zertifizierte Fachbetriebe dürfen mit dem Einbau, der Aufstellung, der Instandhaltung, der Instandsetzung oder der Reinigung von Anlagen beauftragt werden.
  • Bestimmte Anlagen außerhalb von Schutzgebieten und Anlagen in Wasserschutzgebieten müssen von einer zugelassenen Sachverständigenorganisation regelmäßig überprüft werden. Der Prüfauftrag ist durch den Anlagenbetreiber zu erteilen. 

Externe Linksammlung

Formulare, Broschüren