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Verwertung von Bauschutt auf land- und forstwirtschaftlichen Wegen

 
nicht für die Verwertung geeigneter Bauschutt
Befestigte Wege ermöglichen und erleichtern eine forstwirtschaftliche Bewirtschaftung des Waldes und die Erreichbarkeit landwirtschaftlicher Nutzflächen. Zwangsläufig bedeuten aber der Bau und der Unterhalt von forstwirtschaftlich und landwirtschaftlich genutzten Wegen zugleich auch einen Eingriff in den Naturhaushalt und das Ökosystem. Baustoffe, die wieder verwertet werden sollen (Bauschutt/Recyclingbaustoffe - mineralisches Material), können vielfältige Schadstoffbelastungen aufweisen. Diese können bei unkontrollierter Verwertung im Wegebau schädliche Auswirkungen auf die Umwelt haben.

Was muss ich grundsätzlich beachten, wenn Bauschutt verwertet werden soll?

Nach § 7 Abs. 3 Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) hat die Verwertung von Abfällen (hier Bauschutt) ordnungsgemäß und schadlos zu erfolgen.

Der Hauptzweck der Verwertungsmaßnahme muss der Wegebau sein, nicht eine günstige Entsorgung (= Beseitigung) des Bauschutts. Ordnungsgemäß erfolgt eine Verwertung, wenn die Maßnahme im Einklang mit den Vorschriften des Kreislaufwirtschaftsgesetzes und anderen öffentlich-rechtlichen Vorschriften (z.B. Baurecht, Naturschutz-, Wasser- und Bodenschutzrecht) steht. Sie erfolgt schadlos, wenn nach der Beschaffenheit der Abfälle, dem Ausmaß der Verunreinigungen und der Art der Verwertung Beeinträchtigungen des Wohls der Allgemeinheit nicht zu erwarten sind, insbesondere keine Schadstoffanreichung im Wertstoffkreislauf erfolgt.

Bei der Verwertung von Bauschutt ist grundsätzlich festzuhalten, dass dieser in der Regel nur in technischen Bauwerken eingebaut werden darf. 

Über die Voraussetzungen für eine ordnungsgemäße und schadlose Verwertung von Bauschutt beraten Sie die zuständigen Ansprechpersonen der unteren Abfallbehörde.