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Informationen zum Vorlesesystem

Maßnahmen im Bodenplanungsgebiet

Grundstücksnutzung Teilgebiet 1 und 2 Teilgebiet 3 Teilgebiet 4
öffentliche
Kinderspielflächen
Abdeckung mit unbelastetem Oberboden1 oder Bodenaustausch - belastet gegen unbelastet2 und in beiden Fällen ist unter Sandksiten eine Grabesperre einzubauen.
sonstige Kinderspielflächenauch in Haus- und Kleingärten Abdeckung mit unbelastetem Oberboden1
oder Bodenaustausch - belastet gegen unbelastet1 -
und in beiden Fällen ist unter Sandkisten eine Grabesperre
einzubauen.
Abdeckung mit unbelastetem Oberboden1 oder Bodenaustausch - belastet gegen unbelastet1 - oder dauerhaft deckende Begrünung2, und in allen Fällen ist unter Sandkisten eine Grabesperre einzubauen2. Soweit kein(e) Bodenabdeckung oder -austausch erfolgen sollen, also nur eine deckende Begrünung geschaffen wird, muss der an die Sandkisten heranreichende Boden durch Betonplatten o.ä. abgegrenzt werden.
Wohnnutzung ohne Kinderspielflächen Abdeckung mit unbelastetem Oberboden3 oder Bodenaustausch - belastet gegen unbelastet3 - oder dauerhaft deckende Begrünung.

Keine Maßnahmen erforderlich

Park- und Freizeitflächen Maßnahmen zur Verhinderung der Schadstoffaufnahme durch den Menschen sind nur notwendig , wenn der Prüfwertnach der Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung (BBodSchV) für die jeweilige Nutzung überschritten wird oder dies zu erwarten ist.

Keine Maßnahmen erforderlich.

Industrie- und Gewerbefläche
Ackerbau, Grünlandoder Nutzgärten Der Übergang von Bodenschadstoffen in die Nutzpflanze ist durch geeignete Maßnahmen zu minimieren6. Weizen darf nur angebaut werden, wenn die untere Bodenschutzbehörde (uBB) dessen Eignung festgestellt hat. Der Anbau  weiterer Nutzpflanzen kann von der uBB untersagt werden.

 

  1. Die Mindestschichtstärke beträgt 35 cm nach Setzung. Der Boden darf die in der Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung BBodSchV) aufgeführten Prüfwerte für Kinderspielflächen nicht überschreiten. Besser wäre es, wenn der Boden die ebenfalls in der BBodSchV genannten Vorsorgewerte unterschreiten würde.
  2. Das Umfeld der Spielflächen darf nur vegetationsfrei bleiben, wenn der Boden in dem Bereich die Prüfwerte für die Kinderspielflächen unterschreitet und durch geeignete Maßnahmen eine Vermischung mit höher belastetem Boden vermieden wird.
  3. Die Mindestschichtstärke beträgt 10 cm nach Setzung. Der Boden darf die in der BBodSchV aufgeführten Prüfwerte für Wohngebiete nicht überschreiten. Besser wäre es, wenn der Boden die  ebenfalls in der BBodSchV genannten Vorsorgewerte unterschreiten würde.
  4. Auskünfte über die mögliche Schadstoffbelastung eines Grundstücks sind bei der unteren Bodenschutzbehörde erhältlich. 
  5.  Hausgärten, Kleingärten und sonstige Gartenflächen, die zum Anbau von Nahrungspflanzen genutzt werden.
  6. Je nach konkreten Bodenverhältnissen: z.B. Kalkung, Einsatz schadstoffarmer Düngemittel, Verschmutzungen durch geeignete Anbau- und Erntetechniken verhindern, Pflanzen anbauen, die im Boden vorhandene Schwermetalle wenig oder gar nicht anreichern.
  7. Die untere Bodenschutzbehörde (uBB) wird diesbezüglich eine mit der Landwirtschaftskammer abgestimmte Liste herausgeben.

 

Verbleib

Verwertung außerhalb von Anlagen

Verwertung in Anlagen

Deponie

Boden aus...
Teilgebiet 1
  • Industrie- und Gewerbegrundstücken sowie Park-
    und Freizeitflächen
  • Wohngebieten, wenn anschließend sofort Abdeckmaßnahmen
    gemäß Übersicht A erfolgen.

    Vorab ist eine Anzeige beim Landkreis Goslar
  • untere Abfallbehörde- erforderlich
ehem. Deponie
Paradiesgrund, oder
ehem. Hausmülldeponie
Bornhausen
Boden- und Bau-
schuttdeponie
"Am Großen Sülteberg"
bei Langelsheim
Teilgebiet 2

keine

Hausmülldeponie
Hattorf im Landkreis
Osterode am Harz
Teilgebieten
3 und 4
Landwirt-
schaft

Teilgebiete 1-3 bei Herkunft aus Teilgebiet 3
Teilgebiete 1-4 bei Herkunft aus Teilgebiet 4
jeweils alle Nutzungen, ausgenommen auf Kinderspielflächen, aber aus Teilgebiet 3 für Wohnnutzung nur zulässig bei dauerhafter Begrünung und in der Landwirtschaft, Verwendung nur als Unterboden zulässig.

ehem. Deponie
Pradiesgrund,

oder

ehem.
Hausmülldeponie
Bornhausen

Boden- und
Bauschuttdeponie

"Am Großen
Sülteberg"

bei Langelsheim

sonstige Herkunfts-
bereiche
Teilgebiete 1-3 bei Herkunft aus Teilgebiet 3
Teilgebiete 1-4 bei Herkunft aus Teilgebiet 4
jeweils alle Nutzungen, ausgenommen auf
Kinderspielflächen, aber aus Teilgebiet 3 für
Wohnnutzung nur zulässig bei dauerhafter Begrünung.
Gebieten mit erhöhten Schadstoffgehalten
in Böden
Überall im Kreisgebiet, außer auf Kinderspielflächen

 

  1. Privatpersonen dürfen verwertbaren Boden - soweit sie ihn nicht außerhalb von Anlagen verwerten - ausschließlich in der Tabelle genannten Verwertungsanlage zuführen.
  2. Privatpersonen dürfen nicht verwertbaren Boden ausschließlich den in der Tabelle genannten Deponien zuführen.