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Zuwendungen

Die Denkmaleigenschaft belastet in der Regel die Denkmaleigentümer, weil sie aufgrund der Denkmalschutzgesetze zum Erhalt ihres Denkmals verpflichtet sind. Das kann eine erhebliche finanzielle Belastung darstellen und Eigentümer in ihrem Eigentumsrecht beschränken. Dies ist aber nur im Rahmen des Zumutbaren rechtlich zulässig. Die Sonderbelastung des Denkmaleigentümers beruht auf Artikel 14 Absatz 2 Satz 2 Grundgesetz, der Sozialbindung des Eigentums.

Um Sie als Denkmaleigentümer zu entlasten, kommen folgende Fördermöglichkeiten in Betracht:

 

 

Denkmalpflegemittel

Land Niedersachsen

Gemäß § 32 NDSchG trägt das Land zu den Kosten der Erhaltung und Instandsetzung von Kulturdenkmalen nach Maßgabe der im Haushaltsplan bereitgestellten Mittel bei. Aufgrund der angespannten Haushaltslage können Landesmittel jedoch nur in sehr begrenztem Umfang zur Verfügung gestellt werden. Aus diesem Grund werden vorrangig Baudenkmale von besonderer Bedeutung, besonders vorbildliche Maßnahmen und Denkmale, die stark in der Substanz gefährdet sind, gefördert.

Zuwendungen können nur für solche Vorhaben gewährt werden, für die eine Bau- bzw. eine denkmalrechtliche Genehmigung erteilt worden ist und die vor Bewilligung noch nicht begonnen wurden. Gemäß Zuwendungsrichtlinien werden maximal 30 Prozent der denkmalbedingten Aufwendungen als Zuwendung gewährt. Der Mindestbetrag für eine Zuwendung beträgt 3.000 , so dass eine Maßnahme mindestens 10.000 kosten muss, um überhaupt förderungsfähig zu sein.

Zuwendungsanträge sind beim Landkreis Goslar als untere Denkmalschutzbehörde einzureichen. Der Landkreis Goslar leitet den Zuwendungsantrag mit Anlage - zusammen mit einer Stellungnahme - an das Landesamt für Denkmalpflege weiter, das für die Vergabe von Landeszuwendungen zuständig ist.
Einem Zuwendungsantrag müssen Kostenvoranschläge von mindestens zwei verschiedenen Handwerksbetrieben, Fotos vom derzeitigen Zustand des Objektes sowie die denkmalrechtliche Genehmigung beigefügt sein.

In der Regel steht erst im März oder April fest, wieviel Haushaltsmittel in dem betreffenden Jahr zur Verfügung stehen. Eine feste Zusage für eine Zuwendung kann im Vorfeld daher nicht gemacht werden. Da der Aufwand für den Antrag aber verhältnismäßig gering ist, sollte man es auf einen Versuch ankommen lassen. 

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Landkreis Goslar

Beim Landkreis Goslar stehen bedauerlicherweise bereits seit mehreren Jahren keine eigenen Mittel zur Förderung von Kulturdenkmalen mehr zur Verfügung.

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Andere Fördermittel

Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Niedersachsen (LGLN)
früher AfA bzw. GLL
 
Das LGLN ist für mehrere Förderprogramme zuständig, die unter der Bezeichnung „Zile – Zuwendungen zur integrierten ländlichen Entwicklung“ zusammengefasst sind.

Interessant sind insbesondere die Fördermöglichkeiten im Rahmen der Dorferneuerung (im Jahr 2011 sind die Ortschaften Groß Döhren und Weddingen im Dorferneuerungsprogramm, die Aufnahme von Neuenkirchen steht bevor) und des Kulturerbes.

Voraussetzung für die Bereitstellung der EU-Fördergelder ist allerdings eine Kofinanzierung der öffentlichen Hand (Gemeinden, Landesamt für Denkmalpflege, anerkannte Stiftungen) in gleicher Höhe. 

Die Denkmalschutzbehörde stellt den Kontakt zwischen Denkmaleigentümer und LGLN her, ist bei der Ausfüllung des Antrages behilflich und liefert die für die Förderung erforderliche denkmalrechtliche Genehmigung. Nach Abschluss der Maßnahme fragt das LGLN bei der unteren Denkmalschutzbehörde ab, ob die Maßnahme entsprechend den Auflagen der denkmalrechtlichen Genehmigung ausgeführt worden ist. 

Zuständig ist das LGLN Braunschweig, Wilhelmstr. 3, 38100 Braunschweig.
Ansprechpartner ist Herr Broja, Tel.: 0531 / 484-2095,
E-Mail: holger.broja@lgln.niedersachsen.de
 
Auskunft über die Dorferneuerung und die erforderlichen Antragsvordrucke erhalten Sie auch bei den Bauämtern der Gemeindeverwaltungen.
 
Die Förderrichtlinien und die Anträge können darüber hinaus im Internet unter www.lgln.niedersachsen.de bzw. www.gll.niedersachsen.de abgerufen werden.

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Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz
(Zusammenschluss des Braunschweigischen Vereinigten Kloster- und Studienfonds und der Braunschweig Stiftung)

Die Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz fördert und bewahrt die kulturellen und historischen Belange des ehemaligen Landes Braunschweig. Sie unterstützt kirchliche, kulturelle und soziale Projekte.
Neben einem formlosen Antrag, der eine hinreichende Beschreibung des Projekts enthält, ist ein Kosten- und Finanzierungsplan erforderlich. 

Weitere Informationen finden Sie unter www.sbk-bs.de

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Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ist eine gemeinnützige private Stiftung, die im wesentlichen zwei Aufgaben hat: Bedrohte Kulturdenkmale zu bewahren und für den Gedanken des Denkmalschutzes zu werben.

Die wichtigsten Kriterien für eine Förderung durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz sind die akute Gefährdung eines Denkmals sowie dessen kulturgeschichtliche Bedeutung, aber auch das Engagement des Denkmalbesitzers.

Die Mittel der Stiftung kommen Bürgerhäusern ebenso zugute wie Dorf-, Stadt- und Klosterkirchen, technischen Denkmalen ebenso wie Schlössern, Burgen und Herrenhäusern, Parkanlagen ebenso wie Stadtmauern und archäologischen Grabungen. 

Weitere Informationen finden Sie unter www.denkmalschutz.de 

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Niedersächsische Sparkassenstiftung

Die Niedersächsische Sparkassenstiftung fördert grundsätzlich kulturelle Projekte in den Bereichen Bildende Kunst, Musik, Museen und Denkmalpflege. An alle Projekte, die die Stiftung durchführt und unterstützt, wird der Anspruch von hoher Qualität und überregionaler Bedeutung gestellt. Antragsberechtigt sind alle natürlichen und juristischen Personen, deren Wohn- oder Geschäftssitz in Niedersachsen liegt. Anträge werden der Stiftung über die zuständige Sparkasse eingereicht. Die Anträge werden formlos gestellt. Neben einer ausführlichen Beschreibung des Projekts wird ein genauer Kosten- und Finanzierungsplan benötigt.

Weitere Informationen finden Sie unter www.nsks.de 

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Niedersächsische Lottostiftung 

Zweck der Stiftung ist die Förderung von Kunst und Kultur. Die Förderanfragen sind zunächst formlos an die Niedersächsische Lottostiftung zu richten. Sie sollen eine allgemeine Darstellung des Antragstellers, des Vorhabens und der geplanten Finanzierung enthalten. Nach einer Prüfung im Hinblick auf die Förderfähigkeit des Vorhabens erhält der Antragsteller dann ein Antragsformular übersandt. Antragsberechtigt sind gemeinnützig anerkannte Vereine, Organisationen und Körperschaften des öffentlichen Rechts mit Sitz in Niedersachsen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.lottostiftung.de 

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verfügbare Formulare