Sie können sich den Textinhalt mit der Zugriffstaste Ihres Browsers und der Ziffer 1 vorlesen lassen. Bei Verwendung des Internet Explorers drücken Sie anschließend bitte die Enter-Taste.? Näheres zu Zugriffstasten finden Sie unter ?Informationen zum Vorlesesystem?.

Hilfsnavigation

Bürgerservice | Wirtschaft & Tourismus | Bildung & Kultur | Grußwort | Kontakt | Impressum | RSS-Feeds

Volltextsuche

Informationen zum Vorlesesystem

Denkmalrechtliches Antragsverfahren

Gemäß § 10 Absatz 1 Nr. 1 des Niedersächsischen Denkmalschutzgesetzes bedarf einer Genehmigung der Denkmalschutzbehörde, wer ein Kulturdenkmal zerstören, verändern, instandsetzen oder wiederherstellen will.

Das bedeutet, dass die meisten Maßnahmen am Baudenkmal (z.B. die Erneuerung der Dacheindeckung, der Fenster oder des Außenanstrichs) genehmigungspflichtig sind. Aber auch die Errichtung, Änderung oder Beseitigung von Anlagen in der Umgebung eines Baudenkmals, die das Erscheinungsbild des Denkmals beeinflussen, ist genehmigungspflichtig.

Instandsetzungsarbeiten bedürfen dann keiner Genehmigung, wenn sie sich nur auf Teile des Kulturdenkmals auswirken, die für seinen Denkmalwert ohne Bedeutung sind (z.B. die Reparatur von Installationen). 

Denkmalrechtliche Anträge können formlos gestellt werden. Als Antragsunterlagen reichen in der Regel Kostenangebote (bzw. eine ausführliche Baubeschreibung) und Fotos von dem Objekt aus.

Oft ist es sinnvoll, vor Einreichung des Antrages einen Ortstermin mit der Denkmalschutzbehörde zu vereinbaren.

Für denkmalrechtliche Genehmigungen werden keine Gebühren oder Auslagen erhoben (§ 24 Absatz 3 NDSchG).