Sie können sich den Textinhalt mit der Zugriffstaste Ihres Browsers und der Ziffer 1 vorlesen lassen. Bei Verwendung des Internet Explorers drücken Sie anschließend bitte die Enter-Taste.? Näheres zu Zugriffstasten finden Sie unter ?Informationen zum Vorlesesystem?.

Hilfsnavigation

Bürgerservice | Wirtschaft & Tourismus | Bildung & Kultur | Grußwort | Kontakt | Impressum | RSS-Feeds

Volltextsuche

Informationen zum Vorlesesystem

Allgemeines zum Denkmalschutz

Denkmalschutz ist Kulturschutz. Dem kulturellen Erbe einer Gesellschaft kann die Funktion zukommen, anhand dinglicher und sinnlich wahrnehmbarer historischer Zeugnisse über die Geschichte der Gesellschaft zu informieren und somit ein lebendiges Bild der Baukunst und Lebensweise vergangener Zeiten zu erhalten. Denkmalschutz kann auch als Bestandteil der Erhaltung von Lebensqualität betrachtet werden.  

Geschichtliche Entwicklung

Grundsätzliches Ziel des Denkmalschutzes ist der Erhalt historischer Bausubstanz. Vorschriften, die diesem Zweck dienen, existieren für das Gebiet des heutigen Landes Niedersachsen bereits seit dem achtzehnten Jahrhundert. Sie beschränkten sich zunächst in erster Linie auf den öffentlichen Besitz. Nachdem im 20. Jahrhundert jedoch Krieg, zunehmender Verkehr und eine stürmische Baukonjunktur zum Verlust zahlreicher historischer Wohnhäuser führte, wurde der Schutz auch auf das Privateigentum ausgedehnt. Seit dem 12.05.1978 gibt es ein eigenständiges Niedersächsisches Denkmalschutzgesetz.

Nach oben

Denkmalerfassung

In den Jahren 1983 bis 1989 hat das Institut für Denkmalpflege (heute: Landesamt für Denkmalpflege) systematisch die Orte des Landkreises Goslar bereist und Denkmallisten aufgestellt. Heute umfaßt das Denkmalverzeichnis ca. 2000 Baudenkmale. Das Denkmalverzeichnis kann beim Landkreis Goslar eingesehen werden. In den Jahren 1994 bis 1996 sind alle Denkmaleigentümer vom Institut für Denkmalpflege benachrichtigt worden, so dass sich niemand mehr darauf berufen kann, von der Denkmaleigenschaft nichts gewusst zu haben. Es kommt allerdings vor, dass die Information über die Denkmaleigenschaft beim Verkauf nicht weitergegeben wird.

Das Denkmalschutzgesetz unterscheidet Einzel- und Gruppendenkmale (§ 3 NDSchG). Die Frage der Einzeldenkmaleigenschaft hat Auswirkungen auf die steuerliche Abschreibung. Der Schutz des Gesetzes ist allerdings nicht davon abhängig, ob das Kulturdenkmal in das Denkmalverzeichnis eingetragen ist (siehe § 5 NDSchG). Die Eintragung hat nur nachrichtlichen Charakter. Eine bauliche Anlage ist vielmehr schon dann geschützt, wenn sie unter den Gesetzesbegriff des Kulturdenkmales (§ 3 NDSchG) fällt.

Eine Kennzeichnung des Denkmales (blau-weißes Schild), wie in anderen Bundesländern üblich, ist im Niedersächsischen Denkmalschutzgesetz nicht vorgesehen.

Nach oben

Informationsmaterial

Es liegen folgende Broschüren des Landesamtes für Denkmalpflege für Sie bereit: