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Einführung der Retro-Kennzeichen BRL und CLZ

Durch die Erste Verordnung zur Änderung der Fahrzeug-Zulassungsverordnung und anderer straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften werden ab 15. November 2012 im Landkreis Goslar auch die Kennzeichen BRL (ehemals Landkreis Blankenburg in Braunlage) und CLZ (ehemals Landkreis Zellerfeld in Clausthal-Zellerfeld) ausgegeben.

BRL

Das Unterscheidungszeichen BRL wird Einwohnern der Stadt Braunlage im Wege einer Umkennzeichnung zugeteilt. In Braunlage können also die Einwohner das Kennzeichen GS oder BRL führen. Zu dem Stadtteil St. Andreasberg siehe unten.

CLZ

Bergstadt Clausthal-Zellerfeld
Der Rat der Bergstadt Clausthal-Zellerfeld hat die Wiedereinführung des Unterscheidungszeichens CLZ für die Bergstadt Clausthal-Zellerfeld beschlossen. In Clausthal-Zellerfeld können daher die Kennzeichen CLZ oder GS geführt werden.

Altenau, Schulenberg, Wildemann

In diesen Städten wird nur das Kennzeichen GS geführt.

St. Andreasberg

Die Bergstadt St. Andreasberg gehörte vor der Gebietsreform zum Landkreis Zellerfeld (CLZ). Der Rat der Stadt Braunlage hat beschlossen, dass in diesem seit dem 01.11.2011 zu Braunlage gehörenden Stadtteil das Kennzeichen CLZ oder GS geführt wird.

In allen anderen Städten und Gemeinden im Landkreis Goslar

werden die Fahrzeuge mit den Kennzeichen GS zugelassen.

Kennzeichen-Auswahl

Sie können aus dem Vorrat an Kennzeichen wählen:
 
BRL A 1   - BRL Z 9999
BRL AA 1 - BRL ZZ 999
 
CLZ A 1   - CLZ Z 9999
CLZ AA 1 - CLZ ZZ 999
 
Es können nicht mehr als 8 Buchstaben und Ziffern ausgegeben werden.
 
Gänzlich ausgeschlossene Buchstabenkombinationen sind:
 
HJ, KZ, NS, SA und SS
 
Bitte beachten Sie, dass Kombinationen in Form von zwei Buchstaben und eine Zahl, einem Buchstaben und zwei Zahlen sowie einem Buchstaben und einer Zahl nur solchen Fahrzeugen zugeteilt werden dürfen, für die eine längere Erkennungsnummer nicht geeignet ist. Dies gilt insbesondere für Krafträder sowie Importfahrzeuge, bei denen die Anbringung eines anderen längeren Kennzeichens aus baulichen Gründen nicht in Betracht kommt (Anlage 2 zur FZV).

Auszug aus Anlage 4 Abschnitt 1 zur FZV:

Ist es der Zulassungsbehörde nicht möglich, für ein Fahrzeug ein Kennzeichen zuzuteilen, das an der am Fahrzeug vorgesehenen Stelle angebracht werden kann, so hat der Halter Veränderungen am Fahrzeug vorzunehmen, die die Anbringung eines vorschriftsmäßigen Kennzeichens ermöglichen, sofern die Veränderungen nicht unverhältnismäßigen Aufwand erfordern; in Zweifelsfällen kann die Zulassungsbehörde die Vorlage eines Gutachtens eines amtlich anerkannten Sachverständigen für den Kraftfahrzeugverkehr verlangen. Stellt ein amtlich anerkannter Sachverständiger für den Kraftfahrzeugverkehr fest, dass an einem mehrspurigen Kraftfahrzeug die Anbringung eines vorschriftsmäßigen hinteren Kennzeichens nach Nummer 1 Satz 1 Buchstabe a oder b einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordert oder technisch nicht möglich ist, kann die Zulassungsbehörde eine Ausnahme zum Führen eines verkleinerten zweizeiligen Kennzeichens nach Nummer 1 Satz 1 Buchstabe c genehmigen; dies gilt nicht, wenn durch nachträgliche Änderungen die Anbringung eines vorschriftsmäßigen Kennzeichens nicht mehr möglich ist.

Reservierung

Die automatische Vergabe der Wunschkennzeichen wird erst nach Einführung neuer Zulassungsverfahren möglich sein. Reservieren Sie Ihr Kennzeichen bitte per E-Mail an Zulassung@Landkreis-Goslar.de.

Gebühren

Für die Umkennzeichnung eines bisher mit GS zugelassenen Fahrzeugs entstehen folgende Gebühren:
 
Umkennzeichnung 26,90 €
Reservierung            2,60 € (bei Umkennzeichnung zu zahlen)
 
Wenn zusätzlich zum Unterscheidungszeichen BRL und CLZ eine bestimmte Erkennungsnummer gewünscht wird, ist zusätzlich die Wunschkennzeichen-Gebühr von 10,20 € zu erheben.