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01.09.2020 bis 31.08.2023
3-jährige Ausbildung zum Notfallsanitäter (ausgebucht)

06.09.2021 bis 30.08.2024
3-jährige Ausbildung zum Notfallsanitäter

22.09.2021
Moore sind wahre Klimahelden
Moore sind wahre Klimahelden - allerdings nur, wenn sie intakt sind. Intakt bedeutet konkret, dass sie ausreichend nass sind. Nur dann schlucken Sie das klimaschädliche CO². Lediglich 3 % der globalen Landfläche bestehen aus Mooren. Sie speichern aber doppelt so viel CO², wie alle Wälder auf der Erde zusammen. In Deutschland (und auch in anderen Regionen der Erde) ist ein Großteil der Moore durch menschliches Handeln leider bereits gestört. Trockengelegte Moore setzen zu einem erheblichen Anteil den Klimakiller Kohlenstoffdioxid frei. Mit jedem Jahr, in dem sich daran nichts ändert, verlieren wir wertvolle Zeit. Die Renaturierung, also die Wiedervernässung von Mooren, leistet daher einen entscheidenden Beitrag zum Klimaschutz und schafft zusätzlich Lieblings-Lebensräume für bedrohte Pflanzen und Tiere. Leif Rättig, Moorexperte der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein, zeigt, wie in den letzten zehn Jahren von den ca. 35.000 ha Flächen der Stiftung bereits knapp 2.000 ha Moor renaturiert wurden und welche regionalen und globalen Aufgaben noch auf uns zukommen. Der Referent, Leif Rättig, beschäftigt sich seit seinem Studium der Geografie mit dem Klima und dem Klimaschutz. 2008 - 2010 war er als Projektleiter der bundesweiten Klimakampagne "für mich.für dich.fürs Klima" bei der Verbraucherzentrale tätig. Seit 2011 begleitet er bei der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein Moorschutzprojekte und arbeitet dort aktuell in der Stabstelle Klimaschutz. Online-Anmeldung: Interessenten können sich bis zum 22.09.2021 um 12:30 Uhr online zum Vortrag anmelden; der Link wird rechtzeitig per E-Mail zugeschickt.


22.09.2021
Auf der Suche nach Eindeutigkeit. Wie die Flucht vor Ambiguität Gesellschaft und Kultur verändert.
Während die Welt immer komplexer wird, ist gleichzeitig - nicht nur in westlichen Gesellschaften - ein Rückgang an Ambiguitätstoleranz festzustellen. Die Fähigkeit, Widersprüche auszuhalten, Ungewissheiten zu ertragen, andere Sichtweisen gelten zu lassen, ist offensichtlich weltweit im Schwinden begriffen. Dies hat nicht nur Auswirkungen auf die Gesellschaft, etwa auf die Akzeptanz von Demokratie, sondern auch auf jene Bereiche der Kultur, die auf Ambiguitätstoleranz angewiesen sind, ja dazu beitragen könnten, Ambiguitätstoleranz in der Gesellschaft zu stärken wie Theater, Kunst und Musik. Auch ein auf möglichst schnelle und effiziente Ausbildung gerichtetes Bildungssystem lässt immer weniger Raum für spielerische Kreativität. Thomas Bauer ist Professor für Arabistik und einer der besten Islamwissenschaftler. Er ist von der Deutschen Forschungsgemeinschaft 2013 mit dem renommierten Leibniz-Preis ausgezeichnet worden. Zuletzt ist von ihm bei C.H. Beck das Buch "Warum es kein islamisches Mittelalter gab. Das Erbe der Antike und der Orient" erschienen. Online-Anmeldung: Interessenten können sich bis zum 22. September 2021 um 12:30 Uhr online zum Vortrag anmelden und bekommen den kostenlosen Link kurz vor Vortragsbeginn per E-Mail zugeschickt.


27.09.2021
Realität des Risikos
Menschen sind Gefahren ausgesetzt und viele dieser Gefahren sind von Menschen verursacht oder beeinflusst. Wir leben nicht heute erst in der postmodernen Moderne (Ulrich Beck) in einer Risikogesellschaft, vielmehr war die Menschheit von jeher Risiken ausgesetzt und hat versucht, diese durch eigenes Tun günstig zu beeinflussen. Bevor Menschheitsgeißeln wie die Pest, die Pocken, Masern etc. durch Hygienemaßnahmen und Impfungen unter Kontrolle gebracht wurden, gehörten Epidemien zu den größten Menschheitsgefahren. Uns ist unterdessen bewusst, dass es damit nicht vorüber ist. Kriege, Umweltzerstörung, Großtechnologien vernichten und gefährden Menschenleben, sind aber allein von Menschen verantwortet. Die Realität des Risikos zwingt uns zu einer rationalen Auseinandersetzung: Wie sollen wir auf Risiken reagieren und welche Rolle spielen dabei ethische Kriterien? Julian Nida-Rümelin gilt als einer der renommiertesten Philosophen in Deutschland und lehrt Philosophie und politische Theorie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Er gehörte als Staatsminister für Kultur und Medien dem ersten Kabinett Schröder an. Er ist Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Berlin und der Europäischen Akademie der Wissenschaften. Im Frühjahr 2021 veröffentlichte er gemeinsam mit Nathalie Weidenfeld bei Piper Die Realität des Risikos: Über den vernünftigen Umgang mit Gefahren. Online-Anmeldung: Interessenten können sich bis zum 27. September 2021 um 12:30 Uhr online zum Vortrag anmelden und bekommen den kostenlosen Link kurz vor Vortragsbeginn per E-Mail zugeschickt.


30.09.2021
Zuversicht. Von der wichtigen Energie in Krisenzeiten
Wir leben in herausfordernden Zeiten, neue Denk- und Verhaltensmuster sind gefragt. Das erfordert Energie - nicht nur praktische, ökonomische oder politische, sondern auch seelische Energie. Wir benötigen innere Widerstandskraft, um Schwierigkeiten zu trotzen, und kreative Imagination, um neue Ideen zu entwickeln. Was zeichnet eine solch zuversichtlich-widerständige Haltung aus, welche Faktoren fördern sie? Diesen Fragen geht Ulrich Schnabel anhand von wissenschaftlichen Erkenntnissen, persönlichen Schicksalen und erhellenden Geschichten nach. Sie nehmen online an der Live-Übertragung teil, können über den Chat Fragen zum Thema stellen und damit die Diskussion mit den Expert*innen beeinflussen. Der Referent, Ulrich Schnabel ist Buchautor und Wissenschaftsjournalist bei DIE ZEIT. Die Veranstaltung wird live aus der vhs Hamburg über Zoom gestreamt. Den Zugangslink erhalten Sie rechtzeitig vor Kursbeginn. Sie benötigen für die Teilnahme am Livestream keine Webcam und auch kein Mikrofon.


01.10.2021
Ein Elefant für den Papst. Die Entdeckung der neuen Welt und der Kurie in Rom
1514 erreicht Papst Leo X. in Rom ein Geschenk des Königs von Portugal, ein junger weißer Elefant. Ausgehend von diesem Ereignis, das seinerzeit ungeheures Aufsehen erregte, unternimmt Martin Zimmermann seinem Vortrag eine Reise ins Zeitalter der »Entdecker«. Er erzählt von gefährlichen Überfahrten, der Begegnung mit dem Fremden, kolonialer Gewalt, der Macht der Kartografie und der Kirche als aufmerksamen Begleiter, der an Mission, aber auch an den Reichtümern ferner Länder interessiert war. In einem aus heutiger Sicht ungeheuerlichen Vertrag teilten sich Portugal und Spanien im Jahr 1494 gar die Welt untereinander auf, indem sie durch den Atlantik eine Linie vom Nord- zum Südpol ziehen - ein Sinnbild herrscherlicher Hybris, das bis heute nachwirkt. Prof. Martin Zimmermann lehrt Alte Geschichte an der LMU München. Er ist Sprecher des 53. Historikertages, der vom 5.-8.10.2021 in München stattfindet. Online-Anmeldung: Interessenten können sich bis zum 1. Oktober 2021 um 12:30 Uhr online zum Vortrag anmelden und bekommen den kostenlosen Link kurz vor Vortragsbeginn per E-Mail zugeschickt.


04.10.2021
Was heißt Provinz? - Und gibt es sie noch in Deutschland?
Die Provinz hat keinen guten Ruf. Sie gilt als verschlafen, rückständig und piefig. »Provinziell« zu sein, lässt sich daher niemand gerne nachsagen. Wer hip, modern sein und am Puls der Zeit leben will, muss sich in Berlin oder einer der Metropolen dieser Welt herumtreiben. Vergessen wird jedoch oft, dass das geistige und kulturelle Leben Deutschlands jahrhundertelang in der Provinz stattfand und bis heute stattfindet - man denke nur an Weimar, Heidelberg, Tübingen oder Marburg. Eine Metropole gab es lange Zeit nicht. Die Provinz war Ort des Aufbruchs, des intellektuellen und wirtschaftlichen, aber auch des erotischen, wie die französische Literatur des 19. Jahrhunderts belegt. Von Würzburg über Bochum und Siegen nach Palo Alto: Der Weltbürger Hans Ulrich Gumbrecht hat fast ausschließlich in der Peripherie gelebt. Da, wo sich Hightech-Unternehmen, Forschungsinstitutionen und viele der besten Universitäten der Welt befinden. Das Silicon Valley steht paradigmatisch für diesen Trend. Ist die Provinz vielleicht doch besser als ihr Ruf?   Prof. Hans Ulrich Gumbrecht ist Literaturwissenschaftler an der Universität Stanford Online-Anmeldung: Interessenten können sich bis zum 4. Oktober 2021 um 12:30 Uhr online zum Vortrag anmelden und bekommen den kostenlosen Link kurz vor Vortragsbeginn per E-Mail zugeschickt.


06.10.2021
Vergesslich oder doch schon dement?
Vergesslichkeit ist nicht gleich Demenz. Aber wo ist die Grenze: Einen Termin zu verpassen oder nicht mehr zu wissen, wie eine Fernbedienung funktioniert? Kleine Aussetzer im Anfangsstadium bis hin zu Gedächtnis- und Orientierungsstörungen, die über einen längeren Zeitraum auftreten, machen eine Demenz aus. Der Alltag funktioniert nicht mehr wie sonst, Routinen laufen nicht mehr so wie sie sollten. Zu den Ursachen und Risikofakten, zu denen hauptsächlich das Alter, aber auch hoher Blutdruck oder wiederholte schwere depressive Episoden gehören. In einer schweren Depression fällt es den meisten Menschen schwer, sich Sachen zu merken, das wiederum schürt die Angst vor einer Demenz. Der Demenzkranke handelt für sich immer logisch, so wie er es kennt, aber es ist nicht immer in der Situation adäquat. Beispielsweise möchte ein Betroffener seine Kinder von der Schule abholen, die aber schon erwachsen sind. Der Patient verstehe nicht, wenn man ihn davon abbringen möchte. Daraus ergeben sich mit Angehörigen oft Konflikte, die den Erkrankten traurig oder wütend machen. Wie kann man als Angehöriger damit umgehen, welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Der Referent, Dr. Björn Ahl ist Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie.


07.10.2021
Kann mein Auto mit der Ampel sprechen? Grünes Licht für die Mobilität der Zukunft
Der Weg zur Arbeit: Verstopfte Straßen, überlastete Busse und Bahnen, schlecht ausgebaute Radwege. Nicht selten sorgt alleine der Weg von A nach B für Frustration. Doch wie sieht die Zukunft aus? Können Daten und künstliche Intelligenz für einen dynamisch optimierten Verkehrsfluss, "Smart Traffic" und "Smart Streets" sorgen? Wie verantwortungsbewusst ist dabei der Umgang mit personenbezogenen Mobilitätsdaten? Und kann KI-gestützte Mobilität Kosten und Emissionen reduzieren? Diese Fragen stellen wir unseren Expert*innen im Rahmen der Veranstaltung. Der Livestream ist Teil der Veranstaltungsreihe Stadt Land DatenFluss des DVV. Die Reihe wird in Kooperation mit dem Offenen Kanal Mainz OK:Mainz und dem Offenen Kanal Berlin ALEX umgesetzt. Online-Anmeldung: Interessenten können sich bis zum 07.10.21 um 12:30 Uhr online zum Vortrag anmelden; der Link wird rechtzeitig per E-Mail zugeschickt.


10.10.2021
Konfirmation in Hahausen
Die immer noch bestehenden Einschränkungen haben die Kirchenvorstände veranlasst, die Konfirmation für Hahausen in den Oktober zu verschieben.


12.10.2021
Das Risikoparadox - warum wir uns vor dem Falschen fürchten
Was uns wirklich bedroht und wie wir richtig damit umgehen Nahezu täglich bringen uns die Medien neue Hiobsbotschaften: steigende Kriminalität, gentechnisch veränderte Lebensmittel oder Elektrosmog. Wird unser Leben nicht immer gefährlicher, unsicherer, risikoreicher? Ortwin Renn, der international anerkannte Risikoforscher und renommierte Technik- und Umweltsoziologe, sagt: nein. Die durchschnittliche Lebenserwartung steigt beständig, in vielerlei Hinsicht geht es uns immer besser. Wie fürchten uns, so Renn, vor "falschen" Gefahren, verschließen aber die Augen vor Risiken, die uns und unsere Nachwelt erheblich bedrohen. Renn zeigt, welches diese sind, warum wir sie unterschätzen und wie wir im Sinne der Nachhaltigkeit verantwortungsvoll damit umgehen können. Ortwin Renn ist Wissenschaftlicher Direktor am Institut für Transformative Nachhaltigkeitsforschung (Institute for Advanced Sustainability Studies, IASS) in Potsdam und Professor für Umwelt und Techniksoziologie an der Universität Stuttgart. Außerdem leitet er das Forschungsinstitut DIALOGIK. Seine Hauptforschungsfelder sind Risikoanalyse (Governance, Wahrnehmung und Kommunikation), Theorie und Praxis der Bürgerbeteiligung bei öffentlichen Vorhaben, Transformationsforschung sowie sozialer und technischer Wandel in Richtung einer nachhaltigen Entwicklung. In Zusammenarbeit mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech). Online-Anmeldung: Interessenten können sich bis zum 12. Oktober 2021 um 12:30 Uhr online zum Vortrag anmelden und bekommen den kostenlosen Link kurz vor Vortragsbeginn per E-Mail zugeschickt.


13.10.2021
Begleitung am Lebensende - Was heißt palliativ?
Was heißt palliativ? Wie gestaltet sich mein Lebensende? Wer begleitet mich, wo bekomme ich Unterstützung? Wir geben Ihnen einen Überblick und einen Einblick in die verschiedenen Bereiche, die zur ganzheitlichen palliativen Betreuung am Lebensende dazu gehören und warum es sich lohnt, sich in jedem Lebensalter mit diesem Thema zu befassen und zu informieren.


18.10.2021 bis 05.11.2021
Notfallsanitäter Ergänzungslehrgang 15

19.10.2021
Wie lässt sich unser Gesundheitssystem fairer und effizienter gestalten
Karl Lauterbach im Gespräch mit Thomas Pogge Die Corona-Krise hat uns deutlich vor Augen geführt, dass Pandemien nur global bekämpft werden können. Unabhängig vom Einkommen muss jede/r Zugang zu Medikamenten oder Impfstoffen bekommen. Dies ist aus ethischen Gründen aber auch aus Nützlichkeitsüberlegungen erforderlich. Doch wie kann ein Gesundheitssystem fairer und effizienter gestaltet werden? Durch welche Anreize kann auch die Pharmaindustrie hier einbezogen werden, ohne die die Entwicklung von Medikamenten oder Impfstoffe undenkbar wäre? Diese Fragen diskutieren der Politiker Karl Lauterbach und der Philosoph Thomas Pogge. Prof. Dr. Dr. Karl Lauterbach ist Mediziner und Gesundheitsökonom. Er ist Mitglied der SPD und seit 2005 Abgeordneter im Deutschen Bundestag. Von 1992 bis 1993 hatte er ein Fellowship der Harvard Medical School inne. Einer seiner Betreuer war Amartya Sen. Prof.Dr. Thomas Pogge ist Professor für Philosophie und internationale Angelegenheiten (Philosophy and International Affairs) an der Yale University an. Er promovierte an der Harvard University bei John Rawls. Online-Anmeldung: Interessenten können sich bis zum 19. Oktober 2021 um 12:30 Uhr online zum Vortrag anmelden und bekommen den kostenlosen Link kurz vor Vortragsbeginn per E-Mail zugeschickt.