Ambulante Gesundheitsversorgung: Förderprogramm des Landkreises Goslar zeigt Wirkung
Medizinerin Stefanie Leßmann erhält Höchstfördersumme für Kassenarztsitz in Bad Harzburg
Das Förderprogramm des Landkreises Goslar zur Stärkung der kassenärztlichen Versorgung zeigt Wirkung. In dieser Woche konnte Landrat Dr. Alexander Saipa erneut einen Förderbescheid in Höhe von 50.000 Euro übergeben. Empfängerin des Geldes ist die Allgemeinmedizinerin Stefanie Leßmann, die damit auch ganz offiziell die Nachfolge des Harzburger Hausarztes Dr. Mahmoud Saleh antritt.
Für Leßmann, die seit 2013 eine Hausarztpraxis in Schladen betrieb, geht mit der Übernahme des Kassenarztsitzes in Bad Harzburg ein Traum in Erfüllung. Denn für die gebürtige Bad Harzburgerin war eine eigene Praxis in der Kurstadt schon immer ein Herzenswunsch.
Das Förderprogramm des Landkreises bezeichnet Leßmann als einen echten Glücksfall und wichtigen Impuls für die ambulante Gesundheitsversorgung. „Das Fördergeld gibt mir ganz viel Rückenwind und hat bei der Entscheidung mich in Bad Harzburg niederzulassen eine wichtige Rolle gespielt. Der Landkreis stößt mit diesem Programm in eine Lücke, die im ambulanten Gesundheitssystem leider oft vernachlässigt wird“, so Leßmann.
Dr. Alexander Saipa betont, dass die niedergelassenen Ärzte für Gesundheitsversorgung unverzichtbar sind. „Aus diesem Grund“, so Saipa, „geben wird das Geld aus dem von unserer Politik beschlossenem Förderprogramm auch wirklich gerne.“
Mit der Summe von 50.000 Euro fördert der Landkreis einen vollständigen Kassenarztsitz. Die Praxisräume von Hausärztin Leßmann befinden sich im Kur- und Gesundheitszentrum im Herzen der Stadt.
Bereits fünf erfolgreiche Förderungen konnten mit dem Programm seit Einführung realisiert werden.