Inhalt

Fachdienst Volkshochschule

Die Kvhs Goslar - Bildungs- und Begegnungsort für alle

Bildungs- und Kulturinteressierte im Landkreis Goslar sind im Fachdienst Kreisvolkshochschule an der richtigen Stelle. Mit ihrem flächendeckenden, bedarfsorientierten und qualitativ hochwertigen Programm bietet die Kreisvolkshochschule Goslar eine breite Palette von Kursen, Lehrgängen und Weiterbildungsmöglichkeiten an. 

In den Programmbereichen Mensch & Umwelt, Kunst & Kultur, Gesund & Vital, Sprachen, Berufliche Bildung und Grundbildung steht die Vermittlung von Fähigkeiten, Fertigkeiten und Wissen im Fokus.

Im Kursprogramm finden sich stets aktuelle gesellschaftliche Themen wie Nachhaltigkeit, Heimat, Migration, Demokratie und Digitalisierung wieder. Das Team der Kvhs sieht es als seine Aufgabe, Freude und Motivation zu lebenslangem Lernen zu wecken. Die Kvhs ist damit Bildungspartner und Chancengeber für die Zukunftsperspektiven des einzelnen Menschen und der Region. Pro Semester sind mehr als 200 freiberufliche Dozentinnen und Dozenten bei der Kvhs Goslar tätig, die über fachliche und erwachsenenpädagogische Kompetenzen verfügen. 

Die Kvhs Goslar ist Mitglied im Landesverband der Volkshochschulen Niedersachsen e. V. und damit Teil der zirka 900 Mitglieder starken „Volkshochschulfamilie“ in Deutschland. Von dieser starken Verbindung profitiert die Bildungsarbeit zum Beispiel durch Fortbildungs- und Beratungsangebote.

Über dieses Angebot hinaus gehören auch die Kreisheimatpflege, die vor allem durch Kreisheimatpfleger Arnold Kipke ausgeübt wird, sowie die Angebote der Kulturförderung für Initiativen und Vereine dem Fachdienst Kreisvolkshochschule an.

Bildungsangebot

Das aktuelle Semesterprogramm, Kurshighlights sowie weitere interessante Themen finden Sie auf der Internetseite der Volkshochschule Landkreis Goslar.

Alle Dienstleistungen des Fachdienstes Volkshochschule

Kulturförderung beantragen

Der Landkreis Goslar stellt finanzielle Mittel für die Kulturförderung bereit. Es stehen zurzeit jährlich 70.000 € zur Verfügung.

Die Mittel sollen verwendet werden, um die kulturelle Identität des Landkreises zu fördern und sichtbar zu machen. Antragsberechtigt sind Kulturvereine, -initiativen, -interessensverbände und Einzelpersonen, die in der Region ansässig sind und sich um die Vielfältigkeit des kulturellen Lebens im Landkreis bemühen. Auch Museen, Schulen und Kirchen können Anträge einreichen.

Die Förderschwerpunkte liegen überwiegend im Bereich der sogenannten Breitenkultur im ländlichen Raum. Die Angebote sollen möglichst niedrigschwellig sein, um vielen Menschen den Zugang zu kultureller Teilhabe zu ermöglichen. Junge wie alte Menschen, Zugezogene oder gesellschaftliche Randgruppen sollen die Möglichkeit erhalten, die kulturelle Leistung der Region als Einladung zu begreifen und somit finden integrative Projekte eine besondere Beachtung. Die Förderung soll innovative und nachhaltige Projekte ermöglichen, die neue Impulse für das kulturelle Selbstverständnis und die Identität des Landkreises bieten. Altvertrautes soll sich mit Neuem verbinden und zur Gestaltung des Lebensumfeldes beitragen. Langfristig wird damit eine positive Ausstrahlung der Kultur des Landkreises Goslar über seine Grenzen hinweg angestrebt.

Kriterien: Die Förderung soll diejenigen Kultur-Akteure unterstützen, die in erster Linie mit freiwilligen Kräften und auf ehrenamtlicher Basis arbeiten. Die Vorhaben sollen so angelegt sein, dass sie sich nachhaltig positiv auf das kulturelle Angebot und seine Wahrnehmung auswirken. Kooperationen zwischen Ideengeberinnen und -gebern im Landkreis werden dabei ausdrücklich gewünscht.

Es gibt zwei verschiedene Fördermodelle, die Institutionelle Förderung und die Projektförderung

  • Die Institutionelle Förderung kann Kultureinrichtungen, -institutionen, -organisationen und -vereinen für maximal fünf Jahre gewährt werden. Sie soll die Finanzierung des laufenden Betriebs sichern oder der längerfristigen Umsetzung von Kulturprojekten dienen. Dabei handelt es sich um eine sogenannte Anschubfinanzierung, die nach maximal fünf Jahren auf einer anderen finanziellen Basis stehen soll.

    Eine entsprechende Strategie muss innerhalb des ersten Förderjahres erarbeitet und vorgelegt werden, ansonsten wird die Förderung nach dem ersten Jahr beendet.

  • Die Projektförderung für ein Kulturprojekt setzt voraus, dass dieses im Hinblick auf Gegenstand und Zeitraum klar umrissen ist. Für das gleiche Projekt können nicht mehrfach Kulturfördermittel des Landkreises Goslar beantragt werden.

Mini- und Maximale Fördersummen: Auch kleine Summen können beantragt werden. Sollten die insgesamt beantragten Fördermittel höher als die zur Verfügung stehenden Fördermittel sein, wird die Projektförderung auf 8.000 Euro, die Gesamtsumme für Einrichtungen, Institutionen, Organisationen und Vereine auf insgesamt 30.000 Euro in einem Fünfjahreszeitraum begrenzt. Eigen- oder Drittmittel sind willkommen, aber nicht zwingende Voraussetzung für eine Förderung. 

Portable Infrastruktur, wie zum Beispiel Instrumente, sind bis maximal 750 € förderfähig und müssen einer langfristigen Nutzung zugeführt werden.

Antragsfristen: Anträge sind möglichst bis Ende des Vorjahres zu stellen, spätestens bis Ende Januar. Der Beirat, der über die Vergabe der Mittel entscheidet, tagt jeweils im März. Die Antragsstellenden werden über die Entscheidung des Beirats informiert.  Sollten danach noch Mittel zur Verfügung stehen, können auch für das laufende Jahr Anträge gestellt und ausgezahlt werden.

Eingabe der Anträge: 

Den Antrag per Kontaktformular (als interaktives Dokument, nicht als PDF) und zusätzlich, mit Stempel und Unterschrift versehen, postalisch an den Fachdienst Volkshochschule senden. Oder:

Den Antrag ausdrucken und ausfüllen (evtuell mit ergänzenden Seiten), mit Stempel und Unterschrift versehen und postalisch an den Fachdienst Volkhochschule senden

Nach Erhalt Ihres Antrags erhalten Sie von uns eine Eingangsbestätigung. Sollte dies nicht der Fall sein, kontaktieren Sie uns bitte per E-Mail oder telefonisch.

Falls Sie Fragen haben, ob Ihr kulturelles Vorhaben zum Förderanliegen des Landkreises Goslar passt, melden Sie sich gerne bei uns.

nach oben zum Anfang dieses Abschnitts

Fördermittel des Landes Niedersachsen

Für die Durchführung von kulturellen Projekten innerhalb des Landkreises Goslar stehen auch finanzielle Fördermittel des Landes Niedersachsen zur Verfügung.

Förderanträge können beim Regionalverband Harz gestellt werden.

Über die Förderrichtlinien können Sie sich beim Regionalverband Harz informieren.

Die Kreisheimatpflege

Aufgabe:

Die Heimatpflege will erhalten und gestalten: In der Vergangenheit geschaffene Werte von geschichtlicher Bedeutung werden mit ihrer Unterstützung bewahrt und gepflegt. Die Geschichte vor Ort soll damit für viele Menschen erlebbar gemacht werden.

Nicht immer ist für den Laien zu erkennen, ob Nachlässe, Gefundenes und Geerbtes wichtige Zeugnisse für die Geschichte der Region und deshalb erhaltungswürdig sind. Hier kann die Heimatpflege angesprochen werden und niedrigschwellig unterstützen. Sie steht beratend zur Seite und verfügt über gute Kontakte zu Museen, Sammlungen, Initiativen, geschichtsinteressierten Personen oder wissenschaftlichen Institutionen. Über die Kreisvolkshochschule erfolgt die Anbindung an die Landkreisverwaltung.

Positionierung:

Die Kreisheimatpflege des Landkreises Goslar wendet sich ausdrücklich gegen die manipulative Umwertung des Heimatbegriffs durch extremistische und populistische Gruppen. Die Kreisheimatpflege des Landkreises Goslar setzt sich aktiv dafür ein, den Zusammenhalt zu stärken, die offene und vielfältige Gesellschaft zu bewahren sowie die freiheitlich demokratische Grundordnung als für alle rechtlich verbindlichen Rahmen unseres Zusammenlebens zu schützen. Die Kreisheimatpflege soll integrierend wirken und niemanden ausschließen. Wir unterstützen damit die klare Haltung des Bundes für Heimat und Umwelt in Deutschland e. V. und seiner Landesverbände.

Absprechpartner:

Arnold Kipke ist der Kreisheimatpfleger für den Landkreis Goslar, eine Tätigkeit, die er ehrenamtlich ausführt. Er betreut die Arbeit der Heimatpflegerinnen und Heimatpfleger in den Ortschaften und ist Ansprechpartner für deren Belange. Gleichzeitig können sich jederzeit Bürgerinnen und Bürger mit heimatkundlichen Fragestellungen an ihn wenden. Darüber hinaus organisiert er jährliche Treffen und Fachtagungen, initiiert Kurse zu historischen Kulturtechniken, berät bei der Einwerbung von Fördermitteln und bietet auch selber Vorträge an, die die Alltagsgeschichte vor Ort im Landkreis Goslar thematisieren. Einer seiner Schwerpunkte ist die Unterstützung der ehrenamtlich geführten Heimatmuseen im Landkreis, er selber ist im Arbeitskreis Döhrener Bergbau und Geschichte, dem Heimatmuseum Döhren und dem Förderverein der Heimatpflege Liebenburg aktiv.

Kontakt:

Kreisheimatpfleger Arnold Kipke

nach oben zum Anfang dieses Abschnitts