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Datum: 4. Mai 2026

Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai

Zahlreiche Veranstaltungen sollen das Thema „Inklusion“ in der Öffentlichkeit sichtbarer machen

Am 5. Mai ist der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Ein Tag, der daran erinnert, dass Inklusion kein abgeschlossenes Projekt ist, sondern eine Daueraufgabe.

Auch im Landkreis Goslar bewegt sich etwas – selbst wenn das nicht immer sichtbar ist. Im Inklusionsbeirat wird kontinuierlich an konkreten Themen gearbeitet: an besseren Chancen auf dem Arbeitsmarkt, an selbstbestimmtem Wohnen, an echter Beteiligung und an barrierefreier Mobilität.

Gleichzeitig stehen in den kommenden Wochen mehrere Veranstaltungen im Kreisgebiet an, die Inklusion erlebbar machen: So am Freitag, 8. Mai, das inzwischen achte inklusive Fußballturnier. Am Mittwoch, 20. Mai, beteiligen sich verschiedene Akteure am Tag der Nachbarschaft im Mehrgenerationenhaus. Am 24. Juni folgt Der Aktionstag „Mobilität im Alltag“ ist für den 24. Juni geplant, und am 11. September wird die erste Inklusionskonferenz im Landkreis Goslar veranstaltet. Überdies werden auch die kommunalen Behindertenbeauftragten eigene Aktionen umsetzen.

Trotz dieser mannigfaltigen Aktionen und Veranstaltungen bleibt laut Christian Bormann, Kreisbehindertenbeauftragter des Landkreises Goslar, festzuhalten: „Es reicht noch nicht! Barrierefreiheit und Teilhabe sind für viele Menschen weiterhin keine Selbstverständlichkeit. Inklusion darf kein Thema sein, das nur an einzelnen Aktionstagen Aufmerksamkeit bekommt. Sie muss im Alltag stattfinden – in den Köpfen, in den Strukturen und im öffentlichen Raum.“

Der 5. Mai ist laut Bormann deshalb nicht nur ein Anlass zum Rückblick, sondern ein Auftrag für die Zukunft.