AKKÜ-Projekt und SPN machen Werbung in eigener Sache
Tag der offenen Tür in der Sparkassenpassage bietet Einblicke in verschiedene Angebote für Seniorinnen und Senioren
Mit einem Tag der offenen Tür präsentierten sich am Freitag vergangener Woche das Gesundheitsprojekt AKKÜ („Aktiv am Küchentisch“), der Senioren- und Pflegestützpunkt Niedersachsen (SPN) und die Betreuungsstelle des Landkreises in der Goslarer Sparkassenpassage.
Rund vier Stunden hatten interessierte Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit sich unter anderem über das neuartige Gesundheitsprojekt für Seniorinnen und Senioren zu informieren, das der Landkreis Goslar seit Beginn dieses Jahres mit Förderung des GKV-Bündnisses für Gesundheit in Niedersachsen anbietet.
Neben allgemeinen Informationen zu den Angeboten von AKKÜ, wie den Küchentischgesprächen zur individuellen Bedarfsermittlung, bekamen die Seniorinnen und Senioren mit den Bewegungsübungen zum Mitmachen – angeleitet von Bewegungsberaterin Katharina Reulbach – einen ganz praktischen Einblick in die Projektangebote.
Abgerundet wurde der Tag mit Vorträgen zur Vorsorgevollmacht durch die Mitarbeitenden der Betreuungsstelle sowie Fachvorträgen der Wohnberater des SPN. Und selbstverständlich standen die alle Teams auch für individuelle Gesprächsanfragen zur Verfügung.
Stefanie Biermann, Koordinatorin des AKKÜ-Projektes, nutzte bereits am Vortag die Sitzung des Sozialausschusses um der Politik eine Bilanz der ersten Monate zu präsentieren. Rund 30 Minuten referierte Biermann über die bisherigen Erfolge und kam dabei regelrecht ins Schwärmen als sie berichtete, dass sich die Rentnergruppen inzwischen auch außerhalb der eigentlichen Projektangebote treffen. „Dies“, so Biermann, „ist eine ganz tolle Entwicklung, da geht einem das Herz auf.“
Biermann skizzierte ferner die Pläne das AKKÜ-Projekt auszuweiten und es neben Oker auch in weiteren Orten des Landkreises zu etablieren. Dabei ging sie auch auf Schwierigkeiten ein, wie beispielsweise der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten. Eventuell können sich die Kontakte der Abgeordneten vor Ort als hilfreich erweisen.
Wer Interesse hat sich ehrenamtlich in der Projektarbeit von „Aktiv am Küchentisch“ zu beteiligen kann sich gerne an Stefanie Biermann wenden.