"Ein Symbol des Zugehörigseins": Landrat Dr. Alexander Saipa überreicht 29 Personen Einbürgerungsurkunden
Landkreis Goslar feiert die mittlerweile siebte Einbürgerungsfeier im Kreishaus / 12-jährige Isabelle Markewitz liefert die musikalische Untermalung
In der vergangenen Woche hatte Landrat Dr. Alexander Saipa wieder die besondere Aufgabe, bei der mittlerweile siebten Einbürgerungsfeier 29 Personen aus dem Landkreis Goslar die deutsche Staatsbürgerschaft zu verleihen. Mit der Übergabe der Urkunden und dem Bekenntnis zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung erhalten sie nun alle Rechte und ebenso alle Pflichten als Staatsbürgerinnen und Staatsbürger Deutschlands, wie der Chef der Kreisverwaltung betonte: „Der Weg dorthin war oft lang und nicht frei von Hindernissen – umso größer ist Ihre Leistung, heute hier zu stehen und die Urkunde entgegenzunehmen. Ich freue mich, heute persönlich dabei zu sein und Ihnen dieses Symbol des Zugehörigseins überreichen zu dürfen“, so Dr. Saipa. „Dieser Tag ist nicht nur Ihr Fest, sondern auch ein Fest für uns alle – besonders für jene, die schon länger hier leben.“
Seit Anfang des Jahres haben insgesamt 84 Menschen im Landkreis Goslar die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten, seit Inkrafttreten des neuen Staatsangehörigkeitsgesetzes sind es 1324 Personen. Die in der jüngsten Feierstunde frisch eingebürgerten deutschen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger stammen aus Syrien, Somalia, Pakistan, Afghanistan, Russland, Polen, Albanien, dem Libanon, Jordanien, der Türkei, dem Iran, Serbien und dem Kosovo.
Welche Bedeutung dem Thema Migration in unserer Gesellschaft einnimmt, unterstreichen auch die aktuellen Unternehmensbesuche, bei denen sich Landrat Dr. Saipa insbesondere auf Soziale Einrichtungen wie Alten- und Pflegeheime im Kreisgebiet konzentriert: In den dortigen Gesprächen lautet der einhellige Tenor, dass die Arbeitskraft ausländischer Fachkräfte unverzichtbar für das Fortbestehen der Einrichtungen ist.
Die musikalische Note der jüngsten Einbürgerungsfeier steuerte die junge Pianistin Isabelle Markewitz bei: Die 12-jährige Schülerin der Kreismusikschule hat vor gerade einmal zwei Jahren das Klavierspielen begonnen, zeigt aber schon jetzt ein ausgeprägtes Talent dafür. Inspiriert hat sie dabei vor allem die Arbeit von Ludovico Einaudi, der Komponist des bekannten Films „Ziemlich beste Freunde“. Das Titellied „Una Mattina“ gehörte daher auch zu den drei Stücken, die die junge Musikerin am Dienstag im Kreishaus zur Freude des Publikums präsentierte.